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Baby-Andenken: Was du behalten solltest und was du getrost wegwerfen kannst!

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 1. Januar 2018
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Die Entscheidung, was bleiben darf und was wegkommt, ist oftmals keine leichte. Schließlich hängen irgendwie an allen Babysachen tolle Erinnerungen. Es gibt jedoch ein paar Tipps, die uns die Entscheidung leichter machen und sicherstellen, dass wir sie nie bereuen werden!

Wenn es um Babysachen geht, geht es um so viel mehr als niedliche Kleidung oder buntes Spielzeug. Diese Dinge haben für viele Eltern großen sentimentalen Wert. Aber da Kinder sehr schnell wachsen und sich innerhalb kürzester Zeit viele Kisten mit Kleidung, Bildern, Spielsachen und anderen potenziellen Andenken ansammeln, können wir nun mal nicht alles behalten.

Damit wir uns irgendwann aber nicht in der Position wiederfinden, in der wir bereuen etwas weggeworfen oder weggegeben zu haben, braucht es einige Richtlinien. Mit ihnen können wir dann entscheiden, was wir guten Gewissens entsorgen können und was wir für immer behalten und vielleicht sogar weitervererben möchten.

1. Selbstgemachte Sachen

Dinge, die extra für das Kind angefertigt wurden, gehören immer auf den Stapel der Dinge, die aufbewahrt werden. Liebevoll gestrickte Pullis, von Hand genähte Stofftiere oder auch eine Patchworkdecke - wenn ein Familienmitglied sich die Mühe gemacht hat, etwas für das Baby von Hand anzufertigen, dann sollte dies auch honoriert werden. Wenn dein Baby eines Tages erwachsen ist, wird es sich sehr darüber freuen. Besonders dann, wenn das Geschenk von einer liebgewonnenen Oma kommt, die es vielleicht gar nicht mehr gibt.

2. Lieblingskleidungsstücke für eine Patchworkdecke

Es gibt so viele Babysachen mit wirklich niedlichen Mustern und süßen Stickereien oder Verzierungen. Man kann natürlich nicht alle aufheben, was sollte man später auch damit machen? Man kann aber sehr wohl seine persönlichen Lieblingsstücke aufheben, um aus dem Stoff eine Patchworkdecke zu machen. Eine Decke aus den alten Babysachen ist ein wunderschönes, sentimentales Geschenk für das Kind, wenn es eines Tages größer ist. Dafür eignet sich allerdings nicht jedes Kleidungsstück. Gestricktes und auch Stoffe mit einem sehr hohen Elasthan-Anteil, sind nicht für eine Patchworkdecke geeignet. Von denen könnt ihr euch also getrost verabschieden.

3. Lieblingsspielzeug in einer Box

Manchmal hilft es schon, wenn man sich die Frage stellt, was die Kinder später vermutlich wirklich noch gerne haben wollen würden. Wenn man sich vorstellt, die eigene Mutter steht plötzlich mit 17 Kisten voller alter Spielsachen vor der Tür, würde einen das freuen? Vielleicht für den Moment, aber würde man später auch noch die 17 Kisten weiterhin bei sich im Keller aufbewahren wollen? Nein, gewiss nicht.

Fragt euch, welches Spielzeug auch in 20 Jahren noch gut aussehen wird und vor allem auch, mit welchem Spielzeug euer Baby wirklich gerne spielt. Wenn ihr am Ende dennoch zu viele habt, kommt die Box zum Einsatz: Alles, was nicht mehr in diese eine Box passt, muss gehen. Versucht euch dabei wirklich einzuschränken. Damit die Spielsachen, die euer Kind eines Tages wieder zu Gesicht bekommt, auch wirklich etwas Besonderes für es sein werden.

4. Erinnerungen für Enkel

Gerade wenn es um Babykleidung geht, wird diese aufbewahrt, mit dem Wunsch, dass sie von späteren Enkeln getragen wird. Hier gilt es also Sachen auszuwählen, die wirklich hochwertig verarbeitet wurden und so auch nach vielen Jahren oder Jahrzehnten in einer Kiste auf dem Dachboden noch gut aussehen. Außerdem sollte man auf ein zeitloses Design achten, denn die späteren Eltern haben vielleicht einen ganz anderen Geschmack. Wenn Qualität und Optik stimmen, gilt es aber immer noch, sich auf wenige Einzelteile zu beschränken.

Es hilft, wenn man dabei pragmatisch bleibt: Man kann einfach nicht alles aufbewahren. Überlegt euch also bei jedem Teil, ob es wirklich unter euren Top-Favoriten ist. Wenn ihr nur zehn Teile aus der gesamten Kindheit eures Babys aufbewahren könntet, wäre dieses Teil trotzdem dabei? Ist die Antwort nein, gebt es weiter und macht jemandem damit eine Freude, der es jetzt benutzen würde.

Tipp: Egal wie teuer der Babysitz, die Babyschale oder ähnliches war, es lohnt sich nicht, diese Dinge aufzubewahren. Es kann natürlich sein, dass der Look irgendwann wieder in und gefragt sein wird, es kann aber auch sein, dass sich die Sicherheitsstandards bis dahin so verändert haben, dass sie niemand mehr benutzen möchte. Wenn ihr also nicht gerade zu viel Stauraum habt, könnt ihr eure Baby-Erstausstattung getrost weggeben.

5. Erinnerungen für Mama

Bei manchen Erinnerungsstücken müssen wir uns auch fragen, für wen wir sie wirklich aufbewahren möchten. Denn wenn wir ehrlich sind, bewahren wir mache Dinge mehr für uns selbst auf als für unser Baby. Fußabdrücke, Ultraschallbilder und die ersten kleinen Kunstwerke - viele Andenken sind für uns so wertvoll, weil wir sie mit ganz besonderen Momenten in unserem Leben verbinden. Wir erinnern uns an das Gefühl, als wir unser Baby zum ersten Mal im Ultraschall gesehen haben und möchten diesen Moment am liebsten festhalten.

Das heißt natürlich nicht, dass man sich von diesen Andenken trennen sollte. Hier wäre es aber vielleicht besser, ein originelles Andenken für sich selbst zu machen. Ein schönes Scrapbook mit wichtigen Erinnerungsstücken, Fotos, Bildern und vielleicht auch Texten, in denen man lustige Situationen oder eigene Gedanken zu dieser Zeit verewigen kann. So können wir uns auch im Alter noch an die schöne und turbulente erste Zeit mit unserem Baby erinnern und uns darüber freuen.

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