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Von Mama zu Mama: Diese 5 Dinge brauchst du für die ersten Monate mit Baby

von gofeminin Veröffentlicht am 13. April 2018
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Es gibt ein paar Dinge, die das berühmt-berüchtigte "4. Trimester" sowohl für die Mama als auch für das Baby einfacher machen können. Wir haben für euch 5 Dinge, die den Einstieg ins Mamasein erleichtern.

Die erste Zeit mit einem neuen Baby kann sehr überwältigend sein. Meistens sind die Eltern gleichzeitig überglücklich, aber auch sehr ängstlich. Es passieren so viele Veränderungen in ihrem Leben und plötzlich müssen sie sich rund um die Uhr um einen kleinen Menschen kümmern, der ihnen nicht sagen kann, was er braucht. Baby und Eltern müssen sich erstmal kennen- und einander verstehen lernen.

In dieser Zeit, die viele das vierte Trimester nennen, gibt es jedoch ein paar Dinge, die Eltern und Kind helfen und den Alltag erleichtern können.

Eine Pause

Es mag zwar absurd klingen, in den ersten drei Monaten von einer Pause oder gar Ruhe zu sprechen, schließlich ist das Baby immer da und wacht auch nachts ständig auf und macht sich lautstark bemerkbar, aber es ist wichtig, dass Mama sich in den ersten Wochen wirklich schont.

Der Körper braucht diese Zeit, um richtig heilen zu können. Der Uterus bildet sich zurück, Risse oder Narben wachsen zusammen, Schwellungen gehen zurück, sogar in der Schwangerschaft eingelagertes Wasser muss erst noch abgebaut werden. Auch emotional und hormonell geht einiges vor sich, sodass auch unser Geist diese Ruheperiode braucht, um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Wer sich diese Zeit nicht gönnt, riskiert nicht nur eine wunderschöne (und sehr kurze) Zeit in seinem Leben nicht richtig genießen zu können, sondern auch gesundheitliche Komplikationen bis hin zu Depressionen.

Also bereitet so viel ihr könnt schon vor der Geburt vor (ein Hoch auf tiefgekühltes Essen!) spannt eure eigenen Eltern, Schwiegereltern, Geschwister oder Freunde mit ein - und lasst den Rest zumindest in den ersten 6-8 Wochen komplett vom Papa erledigen. Euer Körper wird es euch mit einer schnelleren Heilung danken und ihr werdet die erste Zeit mit euren Baby genießen können.

Ein Mobile

Mobiles sehen ohne Zweifel zuckersüß aus und lassen Mamas Einrichtungs-Herz höher schlagen, sie sind allerdings auch hilfreich. Sie unterstützen Babys Entwicklung und sie können das Baby eine Zeit lang beschäftigen - lang genug, sodass Mama endlich auf Toilette gehen kann.

Obwohl Mobiles auch dekorativ sein können, sind Mamas ästhetische Ansprüche eher zweitrangig. Denn für Babys sind Mobiles erst dann spannend, wenn sie ihre Sinne richtig ansprechen. Sie sollten also bunt sein, sich bewegen und am besten auch Geräusche oder Musik machen. Dadurch werden dann gleich drei Sinne angesprochen: Sehen, Hören und Fühlen.

Ein Mobile, an welchem schon ganz kleinen Babys ihre Freude haben, ist beispielsweise das Traumbärchen Mobile von Fisher-Price. Es ist so entwickelt, dass es im perfekten Blickwinkel für die Kleinen hängt. Schließlich betrachten Babys Mobiles meistens nur von unten.

Es ist allerdings nicht nur für Babys Unterhaltung entwickelt, sondern kann auch als Einschlafhilfe dienen. Am Tag faszinieren die bunten Farben und Bewegungen euren Schatz, bei Nacht kommt dann die eingebaute Spieluhr zum Einsatz. Denn anders als wir Erwachsenen brauchen Babys keine Stille zum Einschlafen. In der Gebärmutter waren die Kleinen permanent Geräuschen ausgesetzt. Mamas Herzschlag, die Umgebung in der Mama sich befand, Papas Stimme, aber auch die Geräusche, die im Inneren des Körpers passieren - es war laut und mit der Geburt haben wir das Baby plötzlich in eine stille Welt gebracht. Konstante Hintergrundgeräusche helfen den Kleinen also dabei, zur Ruhe zu kommen und sich geborgen zu fühlen.

Und noch ein Plus für das Traumbärchen-Mobile: Dank eines Verbindungsrings kann man es auch umfunktionieren und an einem Buggy befestigen, sodass euer Baby auch im Kinderwagen Freude daran hat.

Tipp: Neugeborene haben noch keine voll entwickelte Sehfähigkeit, sodass das Mobile am besten nur 20-30 cm entfernt hängt. So kann euer Schatz den Anblick voll genießen.

Wenn das Baby aus dem Mobile-Alter herausgewachsen ist, lässt sich das Traumbärchen-Mobile übrigens als Tisch-Projektor umfunktionieren. Es projiziert dann nachts für euren kleinen Schatz einen beruhigenden Sternenhimmel.

Ein Tragetuch

Während der Schwangerschaft hat sich das Baby an die Bedingungen in Mamas Körper gewöhnt. Es ist also gewohnt, den Herzschlag von Mama zu hören, eng umschlungen zu sein und konstant geschaukelt zu werden. Das Leben außerhalb von Mamas Bauch bildet oftmals einen großen Kontrast dazu. Es kann also hilfreich sein, wenn Mama und Papa die erste Zeit auf der Welt als Verlängerung der Schwangerschaft handhaben - eben als viertes Trimester.

Das bedeutet, Mama und Papa sollten versuchen, dem Baby viele der gewohnten Eindrücke auch weiter bereitzustellen. Dafür können nicht nur Hintergrundgeräusche, sondern auch ein Tragetuch sehr hilfreich sein. Das Baby liegt dabei mit dem Köpfchen auf Mamas Brust, sodass es ihren Herzschlag hören kann, es wird vom Tuch eng umschlungen und es ist immer dann in Bewegung, wenn auch Mama (oder Papa) in Bewegung ist. Das führt in der Regel zu einem glücklichen und zufriedenen Baby, das weniger weint und mehr schläft. Win-Win für beide Seiten.

Ein weiterer Vorteil von Tragetüchern ist, dass die Bindung zwischen Eltern und Kind durch den zusätzlichen Hautkontakt begünstigt wird. Das ist nicht nur schön für alle Beteiligten, es kann sogar gegen den Babyblues helfen.

Tragetücher können schon bei Neugeborenen zum Einsatz kommen, allerdings gilt hier besondere Vorsicht. Achtet genau auf die Angaben des Herstellers bezüglich des minimalen Gewichts, das euer Baby schon auf die Waage bringen sollte, und auch auf die richtige Bindetechnik. Da Neugeborene ihr Köpfchen noch nicht selbst halten können, sollte dieses sicher auf Mamas Brust gebettet sein und zusätzlich gestützt werden.

Eine Spieldecke

Im dritten Monat sind Babys meist schon aktiver und wollen etwas erleben. Sie haben jetzt eine bessere Hand-Augen-Koordination und mehr Kontrolle über ihre Arme und Beine. Wenn sie Figuren beobachten, die sich bewegen und nach ihnen greifen können, hilft ihnen das dabei, ihre Motorik zu verbessern. Spiele, die das Ausstrecken der Arme, Greifen, Stupsen oder Wischen begünstigen, sind zu dieser Zeit also ihre liebsten.

Anfangs sind Babys glücklich und zufrieden beim Spielen in der Rückenlage. Sie können sich sogar ganz lange selbst beschäftigen, wenn sie dabei Rasseln und Spielsachen entdecken können, die in greifbarer Nähe hängen. Jetzt ist also die richtige Zeit, um euren Schatz einen Spielbogen erkunden zu lassen.

An einem Spielbogen baumelt und blinkt es, die Spielsachen sind auffällig bunt und bestehen oft auch aus unterschiedlichen Materialien, manche machen sogar Geräusche, sodass es für Babys jede Menge zu entdecken gibt. Ein Beispiel dafür ist die Rainforest Erlebnisdecke von Fisher-Price. Diese hat den Vorteil, dass nicht alle Spielsachen am Bogen in greifbarer Reichweite für das Baby hängen. Das Baby sieht also auch aus dem Augenwinkel interessante Spielsachen, die es erreichen möchte, aber noch nicht kann. Dadurch wird es dazu motiviert, sich in die wichtige, aber zu Beginn meistens unbeliebte Bauchlage zu drehen.

Das regelmäßige Liegen auf dem Bauch ist so wichtig für die Entwicklung eures Kindes, weil dabei die Nackenmuskulatur gestärkt wird, die später auch beim Krabbeln oder Laufen benötigt wird. Das Drehen von der Rücken- in die Bauchlage ist also ein erster Schritt in die selbstständige Mobilität.

Wenn das Baby erstmal in der Bauchlage liegt, stellt es fest, dass die Erlebnisdecke sehr weich ist, aber auch Knisterränder und einen Spiegel beinhaltet, sodass das Baby auch in der Bauchlage unterhalten wird. Babys lieben nämlich sensorische Spiele, alles was sich besonders anfühlt, Geräusche macht, oder sich bewegt (selbst wenn es das eigene Spiegelbild ist) ist somit auch besonders interessant.

Eine Erlebnisdecke mit Spielbogen vereint also die besten Vorraussetzungen für das Spielen in der Rücken- und in der Bauchlage - und sorgt somit für ein beschäftigtes Baby und für eine Verschnaufpause für Mama.
Tipp: Wer auch unterwegs nicht darauf verzichten möchte, wird die Erlebnisdecke von Fisher-Price lieben, denn der niedlich leuchtende Tukan auf dem Spielbogen ist abnehmbar und kann euer Baby somit auch im Kinderwagen oder Auto durch sein Musikspiel und die leuchtenden Farben unterhalten.

Schlichte Strampler

Man kann nie genug simple Strampler haben. Sie lassen sich einfach anziehen und zu allem kombinieren. Das ist genau das, worauf ihr bei Babykleidung achten solltet. Und wenn ihr so ein Kleidungsstück findet, kauft es in mehrfacher Ausführung. Babys spucken, also wird nahezu jedes Kleidungsstück, das eure Familie besitzt - sei es von Mama, Papa oder dem Baby selbst - vollgespuckt werden. Das ist quasi garantiert. Und selbst die besten Windeln laufen manchmal aus. Gerade in der Anfangszeit kommen also gewaltige Berge dreckiger Wäsche auf euch zu und je mehr Wechselkleidung ihr habt, umso weniger Stress müsst ihr euch wegen der schmutzigen Wäsche machen.

Lasst euch Strampler schenken, kauft welche vorab (für Kinder- und Babykleidung gibt es tolle Second-Hand-Märkte, sodass ihr gar nicht viel Geld ausgeben müsst) und nehmt alle Strampler an, die euch Freunde und Verwandte mit älteren Kindern weitergeben möchten. Ihr werdet froh sein, sie zu haben. Und es gibt kaum etwas niedlicheres als ein Baby in einem schlichten Strampler. Aber Achtung: Kauft nicht nur die kleinste Größe, sondern deckt euch auch mit den Folgegrößen ein - Babys wachsen viel schneller als erwartet.

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