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Das perfekte Babybett finden: Tipps und Empfehlungen

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 26. März 2019
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Durchschlafen und ausgeruht aufwachen - davon träumen alle Neu-Eltern. Das geht aber nur, wenn auch der Nachwuchs gut schläfst. Und dafür ist das richtige Babybett unerlässlich. Wir verraten euch, worauf ihr beim Kauf achten müsst.

Eine ruhige Nacht, ein friedlich schlafendes Baby, ein entspannter Morgen - das ist etwas, wofür sich viele Eltern gerade in den ersten Wochen und Monaten sprichwörtlich ein Bein ausreißen würden. Wir versprechen euch nicht, dass ihr mit dem Kauf des richtigen Babybett genau das erreicht. Trotzdem kann einem das richtige Babybett die Nächte erleichtern und Baby, Mama und Papa irgendwann wieder durchschlafen lassen.

Doch bei der Vielzahl an Babybetten und Anbietern ist es schwer zu filtern, wo sich ein paar Euro mehr lohnen, was völlig übertrieben oder vielleicht sogar gefährlich fürs Baby werden könnte. Deshalb haben wir uns dem Thema Babybetten angenommen und verraten euch, worauf ihr achten müsst. Außerdem: Unsere persönlichen Babybett-Favoriten zum Nachshoppen.

Geld sparen dank mitwachsendem Babybett

Bei Babybetten gibt es, was den Preis angeht, kein Limit nach oben. Je nachdem, wie lange man das Bett nutzen will, kann es sich durchaus lohnen, ein paar Euro mehr zu investieren.

Wer bereits weiß, dass das Babybett auch nach den ersten zwei, drei Jahren genutzt werden soll, der sollte nach einem Babybett Ausschau halten, welches sich auch zu einem Kinderbett umbauen lässt. Zwar sind diese mitwachsenden Babybetten etwas teurer, langfristig zahlt sich die Investition aber aus, da man sich das Geld für ein Kinderbett spart.

Unser Tipp für ein mitwachsendes Babybett:
Ein sehr gut geeignetes Kombi-Baby- und Kinderbett ist das Schardt Komplettbett. Das Bett wird mit Matratze, Himmel, Himmelstange, Nestchen und Bezügen geliefert und ist damit ein Rundum-Paket, dass sich preislich auszahlt.

Das Kombi-Bett ist dreifach höhenverstellbar und hat drei Schlupfsprossen. Mit seiner Größe von 70 cm mal 140 cm kann man das Bett bis zu einem Alter von circa 6 Jahren nutzen. Das Umbau-Kit ist ebenfalls enthalten. Je nach Design kostet das Kombi-Bett zwischen 160 bis 270 Euro.

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Für wenig Platz: Babybett als Stauraumwunder

Ein bisschen kleiner und deshalb nicht ganz so lange einsetzbar ist das Lasse Kinderbett von LCP Kids. Dafür punktet es aber mit einer großen Schublade unterhalb des Bettes. Dadurch ist das Babybett besonders praktisch, wenn ihr nur wenig Platz zur Verfügung habt und zusätzlichen Stauraum benötigt.

Der Nachteil des Babybetts: Man kauft hier nur das Bett, ohne Matratze oder andere Elemente. Mit seinen 120 cm mal 60 cm ist das Bett für Kinder bis 20 kg geeignet, das entspricht etwa einem Alter von 5 Jahren. Es ist ebenfalls dreifach höhenverstellbar und hat drei Schlupfsprossen. Das Lasse Kinderbett kostet rund 120 Euro.

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Multitalent: Vom Babybett zum Beistellbett

Ein Babybett, das sich zum Beistellbett umbauen lässt, ist das Fillikid Babybett Vario 2in1. Besonderer Clou des Bettchens: Es ist höhenverstellbar und kann so auch an ein besonders hohes Elternbett, bspw. ein Boxspringbett angepasst werden.

Außerdem hat es Rollen und kann zum Stubenwagen umfunktioniert werden. Mit seinen Maßen von 94 x 46 x 96 cm ist es nur für Babys bis 20 kg geeignet. Das Bett wird ohne Matratze geliefert, dafür aber mit einem Gurt, um es am Elternbett befestigen zu können. Die Kosten für das Babybett Fillikid liegen bei rund 130 Euro.

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Babybett kaufen: Diese DIN-Normen und Siegel sind Pflicht

Egal, welches Babybett ihr favorisiert: Ihr solltet beim Kauf immer auf die DIN EN 716 achten. Eine EU Norm, die Unfall- und Verletzungsrisiken berücksichtigt. Dieses Siegel sollte das Babybett unbedingt haben. Damit soll sichergestellt werden, dass das Kind in jeder Entwicklungsstufe sicher in seinem Bett ist.

Kaufentscheidend sollte zudem sein, dass der Abstand zwischen Matratze und Bettkante ausreichend hoch ist. In der höchsten Stellung (für Neugeborene und Säuglinge) sollte zwischen Matratze und Bettkante 20 cm Höhenunterschied liegen, in der niedrigsten Stellung 50 cm. Sobald ein Kind anfängt sich hochzuziehen, sollte das Babybett auf die niedrigste Stufe gestellt werden.

Kauft man Babybett und Matratze getrennt, sollte man diese Zahlen im Hinterkopf haben. Sicherer ist es, wenn man Bett und Matratze als Set kauft.

Der Abstand der Gitterstäbe sollte ebenfalls nicht zu groß sein, bzw. so klein sein, dass Kinder nicht ihren Kopf hindurchstecken können. Bei einem 2017 durchgeführten Babybetten Test von Öko-Test wies keines der 10 getesteten Betten dieses Manko auf.

Worauf Eltern im Babybett verzichten sollten

Die Verlockung ist oft groß, den Kleinen ein gemütliches Nachtlager einzurichten. Bettchen-Himmel, Lichterkette und noch ein großes Plüschtier - das mag zwar gemütlich aussehen, birgt aber Gefahren.

Werden Kinder aktiver und können sich im Bett aufsetzen oder -stellen, wird am Bettchen-Himmel und der Lichterkette gezogen. Schnell kann das lebensgefährlich werden, wenn sich die Kleinen darin verheddern. Das Plüschtier wird kurzerhand zur Leiter umfunktioniert und das Kind kann plötzlich aus dem Bett fallen.

Es ist deshalb nicht nur wichtig, dass das Bett gewisse Standards erfüllt, sondern das auch ihr als Eltern darauf achtet, dass diese auch eingehalten werden. Den Bettboden solltet ihr auf die richtige Höhe einstellen und überflüssige Schnüre, Vorhänge und ähnliches entfernen.

​Auch auf eine Bettdecke solltet ihr verzichten, wenn euer Baby noch klein ist, denn die birgt ein Erstickungsrisiko. Lasst euer Baby stattdessen in einem Babyschlafsack schlafen.

Im Video: Die besten Tipps, damit Baby nachts durchschläft

Weitere Tipps für erholsame Nächte findet ihr hier:

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von Anne Walkowiak

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