Anzeige

Home / Familie / Baby & Kleinkind / Babys Ernährung

Babymilch im Test: Nur das Beste für das Baby

von Jane Schmitt ,
Babymilch im Test: Nur das Beste für das Baby© iStock
Anzeige

Stiftung Warentest testet 15 Babymilchprodukte – die Ergebnisse sind überwiegend gut

Eltern wünschen sich nur das Beste für ihr Kind. Klar, dass dann auch die Anfangsmilch für Babys wirklich gesund sein soll und Mütter, die nicht stillen können, dabei unterstützt dem Baby den besten Start ins Leben zu ermöglichen.

Stiftung Warentest hat 15 Babymilchprodukte untersucht. Davon wurden acht Produkte mit der Note "Gut" ausgezeichnet. Sechs mit "Befriedigend" und ein Fertigmilchprodukt fiel mit "Mangelhaft" durch. Bei einigen Produkten stellten die Tester bei ihren Laboranalysen Schadstoffe fest, was zur Abwertung von sieben der insgesamt 15 getesteten Produkte führte.

Die Ergebnisse sind überwiegend "Gut"

Anzeige

An der Zusammensetzung der Babymilchprodukte hatten die Tester nichts auszusetzen. Testsieger ist "Milasan Pre". Ebenfalls mit "Gut" schnitten auch "Beba Pro Pre" und "Aptamil Anfangsmilch Pre" ab. Aus ernährungsphysiologischer Sicht schnitten die Produkte alle gut ab, so Stiftung Warentest. Eine Belastung durch krankmachende Keime, die bis vor kurzem noch ein großes Thema bei Babynahrungsherstellern war, stellten die Tester nicht fest.

Vier getestete Produkte sind auch für allergiegefährdete Babys geeignet. Leidet ein Elternteil an Allergien, so sollte das Baby sogenannte Pre HA, hypoallergene Anfangsnahrung, bekommen. Diese zwei Pre HA schnitten am besten ab: "Beba HA Pre", "Bebivita Pre".

Schadstoffe in Babymilch entdeckt

Die deutsche Diätverordnung regelt bis ins kleinste Detail, was die Ersatzmilch für Babys enthalten muss, beziehungsweise, was nicht drin sein darf. Die Babymilch "Babydream Anfangsmilch" von Rossmann fällt wegen der bedenklichen Menge an Glycidyl-Estern im Test durch. Hieraus wird während der Verdauung das wahrscheinlich krebserregende Glycidol freigesetzt. Eine gesetzliche Höchstmenge gibt es noch nicht, solche Mengen sind aber vermeidbar. Drei weitere Baby-Milchprodukte, davon zwei Bio, schneiden "befriedigend" ab, weil sie vermeidbare Schadstoffe enthielten, allerdings nicht in bedenklicher Menge.

In einer weiteren Babymilch fanden die Tester einen auffälligen Chlorat-Wert, was die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen kann. Ein gesetzlicher Grenzwert wurde nicht überschritten. Somit lautet das Gesamtergebnis "Befriedigend".

Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für die Entwicklung des Kindes. Kinderärzte und Hebammen helfen den Eltern dabei, den richtigen Weg zu finden, ob nun mit Muttermilch oder Ersatznahrung.

NEWS
LETTERS
News, Tipps und Trends... wir haben viele spannende Themen für dich!
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook
Teste die neusten Trends!
experts-club
Das könnte dir auch gefallen
Anzeige