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Baby Körpersprache richtig deuten: So verstehst du, was dein Kind dir sagen will

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 21. Januar 2016
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Es dauert ganz schön lange, bis sich Babys verständlich machen können. Da kommt eine Übersetzungshilfe Baby = Befinden genau richtig!

Es wäre so einfach, wenn Babys direkt nach der Geburt schon sprechen könnten ... Viele Mamis wissen irgendwann, was ihr Baby hat, wenn es sich ständig am Ohr reibt oder seinen Kopf zur Seite wendet. Doch bis dahin vergeht einige Zeit. Für alle Neu-Mamas, Papas und Tanten gibt es hier eine kleine Übersetzungshilfe, die euch das Leben erleichtert.

Das Baby lächelt

Es strahlt, gluckst oder lächelt einfach nur stillvergnügt vor sich hin: Hier könnt ihr nichts fehlinterpretieren. Dem Baby geht es bestens, es hat Spaß und fühlt sich pudelwohl.

Das Baby zieht die Beine an

Zieht das Baby die Beinchen an den Körper, ist es nur eine Frage der Zeit bis es zu weinen beginnt. Das Heranziehen der Beine ist ein sicheres Zeichen für Bauchschmerzen und festsitzende Blähungen. Sorgt mit einer kleinen Bauchmassage, einem warmen Körnerkissen oder dem Fliegergriff dafür, dass sich die Luft löst und die Schmerzen verschwinden.

Das Baby strampelt

Babys strampeln für ihr Leben gern. Manchmal weil sie Spaß haben, manchmal aber auch, wenn sie müde sind oder sie etwas stört. Hier solltet ihr auf weitere Gesten und Blicke achten. Lacht das Baby, ist es meist zufrieden und das Strampeln bedeutet nichts. Strampelt es sehr unkoordiniert, kann das ein Zeichen für Müdigkeit sein. Achtet darauf, ob zeitgleich Babys Fäuste vor dem Gesicht herumfuchteln und die Augen leicht glasig sind. Ist es beim Strampeln sehr quengelig und zieht es die Beine öfter zum Bauch, kann es sein, dass es Bauchschmerzen hat.

Das Baby nuckelt an der Hand

Nuckeln - ob an der Hand, am Schnuller oder Finger - ist oft ein Zeichen für Hunger. Besonders, wenn es schmatzende Geräusche macht und es zu saugen beginnt, wenn man ihm einen Finger in den Mund schiebt.

Liegt die letzte Mahlzeit jedoch erst eine Stunde zurück, ist das Nuckeln kein Zeichen von Hunger, sondern eher das Bedürfnis nach Entspannung. Vielleicht muss das Baby neue Eindrücke verarbeiten und ist davon gestresst. Durch das Nuckeln an der Faust beruhigt es sich. Viele Babys nuckeln sich so auch in den Schlaf.

Das Baby reibt sich am Ohr

Oh je, das Baby reibt sich am Ohr! Keine Sorge, das heißt nicht automatisch, dass es Ohrenschmerzen hat. Das Reiben am Ohr kann viele Ursachen haben. So dient es wie das Nuckeln an der Hand zur Beruhigung. Ist das Baby dabei quengelig, kann das Ohrenreiben auf Schmerzen hindeuten. Die müssen aber nicht zwangsläufig im Ohr sein. Auch Schmerzen vom Zahnen können zu Ohrenreiben führen.

Das Baby wendet seinen Kopf zur Seite

Seid nicht beleidigt, wenn euer Baby mitten im Spielen plötzlich seinen Kopf wegdreht und ihn auch nicht mehr zu euch hindrehen möchte. Das ist ein ganz normales Verhalten und zeigt, dass es ein bisschen Ruhe braucht und gerade viele neue Eindrücke verarbeiten muss. Macht dann beim Spielen eine längere Pause. Reibt es sich zusätzlich die Augen, kann das Wegdrehen des Kopfes auch ein Zeichen für Müdigkeit sein.

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