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Babys Entwicklung: Das passiert wenn dein Baby 5 Wochen alt ist

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Baby ist jetzt 5 Wochen alt: Was hat sich bisher in seiner Entwicklung getan und worauf müssen die jungen Eltern achten? Die wichtigsten Tipps und Infos auf einen Blick.

Baby ist jetzt schon über einen Monat alt. Nach einem ersten aufregenden, aber auch anstrengenden Monat, beginnt ihr langsam an, euch aneinander zu gewöhnen. Euer neuer Lebensrhythmus pendelt sich so langsam ein. Trotzdem stehen noch viele Fragen offen. Du bist manchmal verunsichert wenn dein Baby längere Zeit schreit und nicht weißt, was sein Weinen zu bedeuten hat. Und selbst wenn du das Problem erkannt hast weißt du nicht immer, wie du am besten reagieren sollst.

Aber keine Sorge: Das ist völlig normal. Es ist noch keine perfekte Mutter vom Himmel gefallen, und Eltern sein, will bekanntlich gelernt sein. Um dir dabei zu helfen haben wir die wichtigsten Infos zusammengestellt. Wie weit ist die Entwicklung bei einem 5 Wochen alten Baby? Welche Probleme können auftreten, und was kann die junge Mami tun, um in Form zu bleiben? Mit unseren Tipps und Infos bist du für die Herausforderung „Mutter“ perfekt gewappnet.

Babys Entwicklung mit 5 Wochen

Die ersten Wochen mit Baby sind eine spannende Entdeckungsreise für das Kind aber auch für die Eltern, die jeden Tag aufs Neue die Entwicklung ihres Babys beobachten können. Jeden Tag scheint es etwas wacher zu sein, etwas mehr zu können, eine neue Mimik zu entwickeln... Neben der rasanten Entwicklung hat dein Baby im Alltag leider auch mit allerlei Unannehmlichkeiten zu kämpfen: Koliken und Blähungen, wunder Po und Schlafprobleme... Wir verraten dir einige Tipps, damit du ihm helfen kannst, diese kleinen - aber oft schmerzhaften - Probleme zu bewältigen.

Koliken bei Neugeborenen

Heftige, unstillbare Schreiattacken von Säuglingen, die in den ersten drei (manchmal auch bis zu sechs) Lebensmonaten auftreten, werden häufig als Drei-Monats-Kolik bezeichnet.

Die betroffenen Säuglinge werden Schreibabys genannt. Meist beginnen die Säuglinge etwa eine halbe Stunde nach der Mahlzeit sowie am späten Nachmittag zu schreien und lassen sich kaum beruhigen. Der Bauch ist oft geschwollen und gespannt.

Außerdem leiden Schreibabys meist unter Schlafstörungen und machen Probleme beim Füttern. Drei-Monats-Koliken sind definiert als Schreiperioden, die länger als drei Stunden pro Tag, öfter als dreimal pro Woche und insgesamt länger als drei Wochen anhalten.

Die Ursachen dieser Koliken sind nicht eindeutig geklärt. Die typischen lang anhaltenden Schreiattacken fallen zeitlich mit den Reifungs- und Anpassungsprozessen zusammen, die ein Säugling in den ersten Lebensmonaten durchläuft. In dieser Zeit ist sein Verdauungssystem noch nicht ausgereift. Es können vermehrt Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.

Die Koliken verschwinden meist zu Beginn des 4. Monats von alleine wieder. Bis dahin kannst du einiges tun, um Baby zu helfen. Um die Symptome zu lindern, kannst du deinem Baby einen speziellen Tee gegen Blähungen mit Kümmel oder Fenchel verabreichen. Auch sanfte Massagen können helfen: Leg dein Baby auf den Bauch und streichle diesen mit kreisförmigen Bewegungen. Überhaupt braucht dein Baby jetzt besonders viel Zuneigung: Nimm es in den Arm, leg es an deine Brust und streichle es... Schon allein deine Nähe wird ihm gut tun.

Baby ist 5 Wochen alt: Tipps gegen kleine Hautprobleme

1. Neugeborenen-Akne

Falls du auf den Wangen deines Babys kleine rote Pickel mit weißen Pünktchen entdeckst, handelt es sich eventuell um die Neugeborenen-Akne. Dieses harmlose Phänomen wird anscheinend durch die mütterlichen Hormone im kindlichen Organismus ausgelöst und verschwindet nach ein paar Wochen wieder von ganz alleine.

Um die Akne nicht zu verstärken, solltest du vorerst darauf verzichten, Babys Gesicht mit einer fetthaltigen Creme einzucremen.

2. Milchschorf

Beim so genannten Milchschorf bildet sich auf Babys Kopfhaut, an den Augenbrauen und manchmal auch am Körper eine gelbliche, schuppenartige Kruste, die stark juckt. Auch wenn dieser Milchschorf stört und für Baby unangenehm ist, solltest du möglichst nicht daran kratzen. Es gibt aber spezielle Milchschorf-Kämme, mit denen du den Schorf ganz sanft entfernen kannst.

3. Windeldermatitis

Wunde Stellen an Babys Po und Oberschenkeln können entstehen wenn die Haut zu lange mit Stuhl und Urin in Berührung kommt. Daher wird diese Hautirritation auch als Windeldermatitis bezeichnet. Sollte dein Baby unter solchen wunden Stellen leiden, solltest du es häufig wickeln: möglichst nach jedem Urin- oder Stuhlgang, damit die ohnehin schon gereizte Haut nicht in den Fäkalien liegt.

Tipp zum Säubern: Verwende zum Säubern keine feuchten Baby-Pflegetücher, sondern nur Wasser und trage eine spezielle Wundschutzcreme auf.
Damit die Haut besser heilt, mässt du den Baby-Popo am besten so oft wie möglich an der frischen Luft. Wenn die Haut nicht abheilen will, kann es helfen, eine Weile auf Stoffwindeln umzustellen.

Wann enden die schlaflosen Nächte?

Dein Baby schläft mit 5 Wochen noch nicht ganz durch? Keine Sorge, das ist ganz normal in diesem Alter. Da hilft es auch nicht, das Stillen oder Fläschchen in der Nacht zu streichen und dein Baby schreien zu lassen.

Hilf deinem Baby stattdessen dabei, den Unterschied zwischen Tag und Nacht wahrzunehmen, damit es sich schrittweise daran gewöhnen kann:

  • - Schalte tagsüber für den Mittagsschlaf oder für das Nickerchen zwischendurch das Licht aus. Achte aber darauf, den Rollo oder die Vorhänge nicht ganz zu schließen. Dein Kind muss merken, dass es draußen noch Tag ist.
  • - Im Winter kannst du deinem Kind mit einer gedämpften Lichtquelle (Schlaflampe) signalisieren, dass außerhalb des Kinderzimmers weiterhin ein aktives Leben herrscht.
  • - Am Abend solltest du das Kinderzimmer gut abdunkeln (im Sommer sind die Tage länger!).


Ein Kind ins Bett zu bringen ist ein richtiges Ritual: Kuschel mit deinem Baby, rede ihm sanft zu, sing ihm ein Gute-Nacht-Lied und achte darauf, das Zimmer danach möglichst leise zu verlassen. Dein Kind wird nach und nach verstehen, dass jetzt die Nacht beginnt.

Baby schläft nicht ein?

Dein Baby ist einfach nicht zu beruhigen und will absolut nicht schlafen? Dann könnte vielleicht eine Einschlafhilfe für Babys helfen. Falls dein Baby trotz aller Mühen nicht einschläft, sondern schreit und weint, ist etwas nicht in Ordnung. Das Weinen kann unterschiedliche Ursachen haben: Hunger, Durst, Fieber, Koliken, ein schmerzhafter Rückfluss von Verdauungssäften, ein wunder Baby-Popo, Atmungsschwierigkeiten ...

Versuche herauszufinden, woran die Schlafprobleme liegen könnten. Bei anhaltenden Einschlafstörungen solltest du den Kinderarzt um Rat fragen.

Und wie geht es weiter mit Babys Entwicklung? Das passiert mit 6 Wochen!

Gut zu wissen: Diese Untersuchungen stehen 5 Wochen nach der Geburt an:

  • Für die Mutter: Bei der Nachuntersuchung: Verhütungsmittel verschreiben lassen
  • Fürs Baby: U3 Baby-Vorsorgeuntersuchung in der 4.-5. Woche

So kommt die junge Mutter wieder zu Kräften

Ganz egal ob du stillst oder nicht: Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig für jede junge Mutter. Versuche also nicht, die überschüssigen Babykilos gleich wenige Wochen nach der Geburt mit einer strengen Diät weg zu hungern: Nach den Anstrengungen der Schwangerschaft und der Entbindung bist du in den ersten Wochen noch geschwächt. Und der neue Lebensrhythmus mit wenig Schlaf und einem kleinen Baby, das deine ständige Aufmerksamkeit fordert, tragen auch nicht gerade zur Erholung bei.

Vor allem Frauen, die stillen sollten jetzt keine Diät halten. Denn durch den Abbau von Gewicht, gelangen Schadstoffe in die Muttermilch, die dem Baby nicht gut tun. Wenn du deinem Baby (noch) die Brust gibst solltest du auch darauf achten, regelmäßig und ausreichen zu trinken. Denn durch das Stillen verliert dein Körper über die Muttermilch Flüssigkeit!

So sollte deine Ernährung jetzt aussehen:

  • Verzichte nicht völlig auf Zucker und Fett, aber versuche, beides einzuschränken.
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und stärkehaltigen Kohlehydraten, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Milchprodukten.
  • Versorge deinen Körper mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese sind in Ölen (Walnussöl, Rapsöl), Nüssen und fetthaltigem Fisch zu finden.

Praktische Tipps für die frisch gebackene Mutter:

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby © iStock
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