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7 Sätze, auf die Mamas in Elternzeit nicht antworten wollen!

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 1. Mai 2018
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Das Baby hat gerade das Licht der Welt erblickt, da fragen einen die Leute schon, wann man eigentlich vorhat, in den Job zurückzukehren. Diese Frage und noch einige Kommentare mehr solltest du unterlassen, wenn du eine Mama in Elternzeit triffst!

Das Leben einer frisch gebackenen Mama ist völlig auf den Kopf gestellt. Mit der Geburt dreht sich nämlich alles ums Baby. Das Leben wird diktiert von diesem kleinen Wesen, das so wenig kann und trotzdem alle in seinen Bann zieht. Und wenn man den Nachwuchs dann voller Stolz präsentieren und seine Glückshormone unters Volk bringen will, dann wird man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn einen Freunde, Verwandte und Kollegen fragen, wann man eigentlich wieder anfangen will zu arbeiten?

Während man diese Frage und andere unbedachte Kommentare am Anfang geduldig beantwortet, fangen sie doch irgendwann an zu nerven. Damit ihr beim nächsten Plausch mit der frischgebackenen Mama im Freundes- oder Kollegenkreis nicht in dieses Fettnäpfchen tretet, verraten wir euch die Fragen und Sätze, die wirklich NIEMAND hören will, der gerade in Elternzeit ist.

1. Wann fängst du wieder an zu arbeiten?

Keine Ahnung, ob das jedem bewusst ist, aber so ein Baby ist Arbeit und zwar besonders harte. Denn Mama ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche für mindestens das komplette erste Jahr damit beschäftigt, sich um das Wohl ihres Kindes zu kümmern.

Und was überhaupt verspricht sich der Fragensteller von der Antwort? Interessiert es ihn wirklich? Denn Mama kann mit ihrer Antwort eigentlich nur falsch liegen! Entweder wird sie nämlich zu einer Rabenmutter erklärt, weil sie schnell wieder in den Job einsteigen will (und dann ja wohl ihr Kind vernachlässigt). Oder aber sie wird als trutschiges Hausmütterchen abgestempelt, weil sie mindestens zwei Jahre mit dem Kind zu Hause bleiben will.

2. Was machst du denn jetzt so den ganzen Tag?

Für Menschen ohne Kinder scheint es beinah unbegreiflich, dass so ein kleines Kind einen tatsächlich von morgens bis abends beschäftigen kann. Aber lasst euch sagen: Dass kann es. Niemand, der sich um ein kleines Baby kümmert, hat Langeweile. Man trägt und schaukelt es, stillt, wickelt und bekleidet es und ehe man sich versieht ist es 16 Uhr am Nachmittag und man hat es gerade mal geschafft, sich die Zähne zu putzen. Noch Fragen?

3. Ich kann mir das ja gar nicht vorstellen, mich nur ums Baby zu kümmern.

Niemand kann sich das vorstellen, bevor da dieser kleine Mensch ist, den man mehr liebt als das eigene Leben. Die Tage verfliegen buchstäblich und nach den ersten Wochen fragt man sich selbst, wo eigentlich die Zeit hin ist. Aus dem Blickwinkel einer außenstehenden Person mag das 'nichts' sein, weil man ja eben nur fürs Baby da war, aber man selber weiß, wie anstrengend diese Zeit war und wie viel und schnell sich vor allem dieser kleine Mensch verändert hat.

4. So ein Jahr Auszeit vom Job und bezahlt werden, das hätte ich auch gerne.

Ganz ehrlich, wer schon davon ausgeht, dass ein Baby bekommen und sich Tag und Nacht darum zu kümmern eine Auszeit ist, der sollte dringlichst mit dem Kinderkriegen warten und stattdessen ein Sabbatical einlegen.

5. Wann kommt denn das Zweite?

Leute, GANZ IM ERNST! Sowas fragt man niemanden und schon gar nicht, wenn das erste Kind noch nicht einmal den eigenen Daumen in den Mund geschoben bekommt. Da kann man ja auch gleich fragen, wie es eigentlich mit dem Sex läuft, jetzt wo das Baby da ist.

6. Hast du keine Angst, den Anschluss im Job zu verpassen?

Aber hallo, selbstverständlich hat man die! Vor allem, wenn man in einem Beruf arbeitet, bei dem es essentiell ist, dass man aktuell bleibt und immer auf dem neuesten Stand ist. Außerdem wird niemand gerne ersetzt. Am allerwenigsten von einem jüngeren Kollegen, der noch keine Kinder hat.

7. 'Lohnt' sich die Elternzeit finanziell?

HAHAHAHAHAHAHA! Nein! Als würde man Kinder bekommen, nur um sich an und mit ihnen zu bereichern. Also wirklich. Aber war das wirklich die Frage, oder willst du wissen, was man monatlich bekommt, wenn man Tag und Nacht auf Abruf bereitsteht und auch am Wochenende keine Pause machen kann?

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