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Nach der Elternzeit: 6 Dinge, die dir den Wiedereinstieg in den Job erleichtern

von Inga Back Veröffentlicht am 20. März 2019

Ob du dich nun riesig auf deine Arbeit freust, eigentlich lieber noch länger bei dem Baby wärst, oder gemischte Gefühle hast: Der Wiedereinstieg in den Job ist für die meisten Mamas keine leichte Aufgabe. Wir haben jedoch ein paar Tricks für dich, dank denen Wider Übergang ins Arbeitsleben einfacher wird.

Gerade erst hat sich eine Routine im Alltag mit Baby eingependelt, schon kommt der Tag, der in der ersten Zeit mit Baby noch so weit weg schien: der erste Arbeitstag. Da sind die Sorgen um die richtige Kinderbetreuung, die Befürchtung, den Anschluss im Job verloren zu haben und die Frage, wie um alles in der Welt das alles unter einen Hut zu bringen sein soll - Job, Baby, Haushalt, Mann? Wie genau schaffen das eigentlich andere Mütter?

Wenn es dir jetzt schon davor graut, nach einer schlaflosen Nacht um sechs Uhr morgens aufzustehen, abzupumpen und dich für das Büro fertigzumachen, dann lass dir sagen: Hab keine Angst, es ist machbar. Es haben schon Millionen Frauen vor dir geschafft und es werden auch noch Millionen folgen: Auch du wirst es schaffen. Damit die Übergangszeit jedoch keinem Sprung ins kalte Wasser ähnelt, haben wir für dich ein paar Tipps, die deinen Alltag angenehmer machen können.

Gönn dir eine Kuschelstunde am Abend

Die Wäsche, der Geschirrberg in der Spüle und auch das Abendessen können warten. Wenn du zurück nach Hause kommst, solltest du dir eine vollkommen ungestörte Stunde mit deinem Baby gönnen. Genieße den herrlichen Babyduft und das bezaubernde Lächeln und mach dir keine Sorgen um das, was eventuell liegen bleibt.

​Wenn du zurück in den Job gehst, wird deine größte Sorge nicht der Wäsche gelten, sondern deinem Baby und der Angst, dass es zu kurz kommen könnte. Wenn du dir die ungestörte Zeit nimmst, wirst du zumindest diese Sorge vergessen können und ihr werdet beide davon profitieren. Haushaltsaufgaben sind hingegen geradezu prädestiniert dafür, abgegeben zu werden.

Kleide dich neu ein

Wer gut aussieht, fühlt sich gut. Gerade am Anfang, wenn du dich vielleicht noch unsicher fühlst und nicht genau weißt, ob du dich wieder problemlos ins Team und deine Arbeit einfindest, kann es unglaublich hilfreich sein, wenn du weißt, dass du zumindest wie ein Girlboss aussiehst! Kleider machen schließlich Leute.

Lass die Kleider, die du vor deiner Schwangerschaft am liebsten zur Arbeit getragen hast, am besten links liegen. Dein Körper hat einen kleinen Menschen erschaffen und er hat sich vermutlich an der ein oder anderen Stelle verändert. Und das ist gut so, denn es gibt dir die Möglichkeit, in neue Outfits zu investieren, in denen du unschlagbar aussehen wirst und noch viel wichtiger: Dich auch so fühlen wirst.

Schlaf hat noch immer oberste Priorität

Nur weil du jetzt wieder in den Job einsteigst und dein Kind in die Kita geht, bedeutet das noch nicht, dass dein Schatz ab jetzt auch jede Nacht durchschlafen wird. Es kann durchaus immer noch passieren, dass dein Baby beschließt, vier Mal die Nacht aufzuwachen. Vor allem in der ersten Zeit, in der dein Kind mit so viel Neuem konfrontiert sein wird, kann diese Umstellung zu Nächten führen, in denen es so gar nicht ans Durchschlafen denkt. Das macht dir das frühe Aufstehen natürlich doppelt schwer.

Der vielleicht wertvollste Tipp ist deshalb, dass du dir selbst eine Schlafenszeit auferlegen solltest. Klar, die neue Serie ist spannend und vermutlich ist nichts unsexier, als eine Zu-Bett-Geh-Zeit um 21:30 Uhr, aber am nächsten Morgen oder wenn dein Baby um zwei Uhr nachts Hunger bekommt, wirst du über den zusätzlichen Schlaf sehr froh sein. Büro, Haushalt und Baby miteinander zu vereinen ist anstrengend, aber mit ein bisschen mehr Schlaf kann man die Anstrengung besser verkraften.

Erinnere dich daran, warum du das tust

Es gibt vermutlich keine Mama auf dieser Welt, die sich nicht wenigstens ab und zu mit Schuldgefühlen herum plagt. Wenn auch du dich dabei erwischst, wie du dich darum sorgst, ob dein Baby dich vermisst oder ob du zu früh zurück in den Job gehst, ist der effektivste Weg, dir ins Gedächtnis zu rufen, warum du wieder arbeitest. Du hast diese Entscheidung schließlich aus gutem Grund getroffen.

Vielleicht gehst du wieder arbeiten, um deine Familie finanziell zu unterstützen. Vielleicht möchtest du deinen Kindern so ein Vorbild sein. Vielleicht möchtest du dich auch selbst verwirklichen oder genießt einfach mal ein bisschen Zeit für dich. Es ist wichtig, dass du dir auch das zugestehst, denn eine glückliche Mama ist eine bessere Mama.

Hol dir Unterstützung

Es gibt ein Sprichwort, nach dem es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. In diesem Spruch steckt eine gewaltige Portion Wahrheit. Auch wenn es heute nicht mehr das sprichwörtliche Dorf ist, das Mama an der ein oder anderen Stelle unter die Arme greift, sondern eher die Familie, Freunde, Nachbarn oder der Babysitter. Aber: Jede Mama braucht hin und wieder Hilfe. Ganz besonders dann, wenn sie wieder in ihren Job einsteigt.

Im Leben passieren immer mal unerwartete Dinge. Wenn die Bahn ausfällt, oder plötzlich der Autoreifen platt ist und du es nicht mehr rechtzeitig in den Kindergarten schaffst, wirst du sehr froh darüber sein, wenn es jemanden gibt, der einspringen kann. Scheue dich also nicht davor, andere Menschen um Hilfe zu bitten und baue dir so nach und nach ein helfendes Netzwerk auf. Die meisten Menschen freuen sich sogar, wenn sie helfen dürfen.

Es schadet aber auch nicht, diese Beziehungen etwas zu pflegen. Auch dann nicht, wenn die helfenden Hände zur Familie gehören. Ein Strauß Blumen oder auch nur ein paar nette Worte, können da tatsächlich Wunder bewirken.

Versuche nicht alles auf einmal zu schaffen

Als Mama ist deine Effizienz wahrscheinlich in die Höhe geschossen. Plötzlich erledigst du mehrere Aufgaben gleichzeitig. Du behälst den Überblick und schaffst es dabei noch, alles schnell zu erledigen. Denn du weißt genau, dass du pünktlich in den Feierabend gehen möchtest, um wieder bei deinem Schatz zu sein. Du bist allerdings Mama geworden, nicht Wonderwoman.

Dein Haus muss also nicht immer blitzeblank und deine Wäsche frischgebügelt sein. Du musst auch nicht in den nächsten sechs Monaten eine Beförderung und dein Wunschgewicht erreicht haben und es passiert auch nichts Furchtbares, wenn du schon wieder nicht gekocht hast und stattdessen eine Pizza bestellst.

Es ist nicht machbar und ehrlich gesagt auch viel zu anstrengend, in jedem Lebensbereich Perfektion zu erreichen. Besonders mit einem Baby. Setz dich selber also bloß nicht unter Druck mit unrealistischen Erwartungen. Der größte Gefallen, den du dir selber tun kannst, ist, Prioritäten zu setzen und nur die Dinge zu bearbeiten, die dir wirklich wichtig sind. Alles andere kann warten.

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