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10 Dinge, die ich meinem Sohn im Umgang mit Frauen unbedingt beibringen möchte

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 9. Juni 2016

Auch wenn er es hassen wird, diese Unterhaltung werde ich mit ihm führen.

Ich weiß nicht, aus was für einem Haushalt ihr kommt, doch meine Eltern haben nie DAS Aufklärungsgespräch mit mir geführt. Sie haben mir nie ein Kondom zugesteckt und "Safer Sex" gepredigt, sie haben mich nie vor Drogen gewarnt, dem Rauchen, Kiffen oder Alkohol. Ich würde sagen, meine Eltern haben mir bei allem ein Urvertrauen entgegengebracht, das ich, aus heutiger Sicht als Mutter, irgendwie beeindruckend finde. (Ich glaube, meine ältere Schwester würde mich an dieser Stelle unterbrechen, denn sie hat im Wesentlichen dazu beigetragen, dass meine Eltern bei mir so entspannt waren, glaube ich - danke Schwesterherz!)

Aber auf eine Sache waren meine Eltern stets bedacht: So viele Freiheiten sie mir ließen, so viele Erfahrungen ich machen konnte, ich sollte sie nie alleine machen. Ich sollte nicht alleine nach Hause gehen, sollte nicht spät allein in der Stadt unterwegs sein oder nachts allein aus der Disko nach Hause kommen. Und auch wenn sie es nie ausgesprochen haben, ich wusste, dass sie mich mit dieser simplen Regel vor Übergriffen schützen wollten.

Und genau da liegt das Problem. Nein, ich meine nicht die Angst meiner Eltern davor, dass mir etwas zustoßen könnte. Sondern die unterschwellige Angst vor übergriffigen (jungen) Männern. Die Angst, dass das Verlangen eines pubertierenden Heranwachsenden größer ist als seine moralischen Werte. Die Angst, dass ein 'Nein' meinerseits bei der falschen Person einfach ignoriert wird. Die Angst, dass ich Opfer eines sexuellen Übergriffs werden könnte. Diese Angst wird von Frauen auf der ganzen Welt, von Müttern und mit Sicherheit auch von Vätern von Töchtern geteilt. Und genau diese Angst muss bereits im Keim erstickt werden.

​Das schaffen wir aber nur, wenn wir nicht nur unsere Töchter, sondern vor allem unsere Söhne aufklären. Deshalb werde ich meinem Sohn gegenüber aussprechen, was wir als "eigentlich völlig normal" voraussetzen.

1. Wenn eine Frau sexy gekleidet ist, dann ist sie das nicht, um dir oder anderen Männern zu gefallen, sondern weil sie sich selbst darin gefällt.

2. "Hey Sexy", "Na Schnecke/Puppe/Süße" oder wildes Hinterherpfeifen sind kein guter Start, um eine Frau kennenzulernen.

3. Beschimpfungen wie S**lampe oder F*tze sind absolut nicht tolerabel.

4. Niemand möchte einfach so ungefragt begrapscht werden.

5. Wenn eine Frau "Nein" sagt, dann meint sie das auch und muss nicht "ein wenig überzeugt" werden.

6. Eine betrunkene Frau ist kein "leichter Fang", sondern einen Anruf bei einem Taxiunternehmen wert.

7. Die Jungfräulichkeit einer Frau ist keinen Preis wert.

8. Wie viel Sex du haben möchtest, sollte deine Entscheidung sein - nicht die deines besten Freundes oder deiner Clique.

9. Wie viel Sex du hast, sagt absolut gar nichts über dich oder deinen Wert aus - und genauso wenig über eine Frau.

10. Die Meinung einer Frau ist genauso viel Wert wie die eines Mannes.

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von Anne Walkowiak