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Jetzt mal ehrlich: 20 Dinge, die jede Mama nach der Geburt erwarten

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 14. September 2016
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Die Ratschläge dieser Mutter sind ebenso witzig wie ehrlich!

Die britische Bloggerin Bekki Pope teilte kürzlich auf ihrer Facebook-Seite 'Mummy Mumbles' eine Liste von 20 Dingen, die jede Mutter nach der Geburt wissen sollte. Von den ersten Windelinhalten des Babys bis zu der blutigen Dusche nach der Entbindung - die Mama nimmt kein Blatt vor den Mund.

Wir haben ihre erfrischend ehrlichen Ratschläge für euch übersetzt!​

20 Dinge, die du wissen solltest, wenn du gerade ein Baby rausgepresst hast:

1. Die Nachwehen. Schmerzen. Danach. Wer hätte das gedacht? Als Gott Frauen kreierte, um Kinder auf die Welt zu bringen, hat er uns wahrhaftig reingelegt...

2. Dein erstes Pinkeln. Nimm eine Kanne mit und gieße Wasser über deine Geschlechtsteile als wärst du gerade der Star eines sehr verstörenden Pornos. Das hilft.

3. Dein erster Stuhlgang. Keine Angst. Du bekommst kein weiteres Kind. Es fühlt sich nur so an. Aber erinnere dich an die Größe dessen, was du vorne hervorgepresst hast, dann ist der Gedanke, dahinten etwas rauszupressen, gar nicht mehr so beängstigend. Dein Po fällt nicht auseinander. Oder vielleicht doch. Falls du Hämorrhoiden hast. Die du vermutlich hast...

4. Dein Baby sieht komisch aus. Echt komisch. "Oh, wie süß / Was für ein hübsches Baby" werden dir die Leute sagen und du wirst ihre Meinung akzeptieren, aber für dich sieht es aus wie ein alter, haarloser, leicht violetter Opa mit getrocknetem Blut, das an seinem faltigen Gesicht klebt.

5. Die Geschlechtsteile deines Babys sind zunächst absurd. Du wirst dich sorgen, welchen Einfluss das auf ihr Leben haben wird, wenn sie so bleiben. (...)

6. Ihr erster Stuhlgang ist nicht fest. Er ist Teer. Die Hebammen schleichen sich nachts herein, füllen die Windel mit Rübensirup und wollen so testen, ob du es loswerden kannst. Oder sie wollen sehen, ob du nur einen Blick darauf wirfst und Google fragst: "Sind Windeln von vornherein mit Sirup gefüllt?"

7. Deine erste Dusche wird aussehen wie eine Szene aus dem Film 'Carrie'. Das ist normal. Es fühlt sich vielleicht so an, als würdest du nie wieder ganz in Ordnung kommen und für immer wie John Wayne laufen, und vielleicht wirst du das auch, aber nach einer Dusche wirst du dich viel besser fühlen. Du wäschst wortwörtlich deine Sünden ab. (Zumindest wenn das Baby außerhalb einer Ehe geboren wurde...)

8. Hebammen mögen Babys. Sie werden kommen und deines ohne Warnung hochheben. Sie werden ihre Geschlechtsteile abtasten, ihre Bäuche massieren, damit sie aufs Klo gehen, und so viel mit ihren Gesichtern spielen, dass du sicher bist, dass dein Baby am Ende aussehen wird, als hätte es eine Botox-Behandlung bekommen.

9. Dein Baby hasst dich. Es weint nicht. Es kommuniziert mit seinem Meister - dem Teufel - darüber wie erfolgreich sein Plan, dich zu zerstören, läuft. Im Ernst - es hasst dich nicht wirklich. Es scheint vielleicht so, weil es ständig in deinen Armen weint oder dich die ganze Nacht wachhält, aber es ist eigentlich so abhängig von dir, dass es schon fast peinlich ist. Menschliche Babys sind peinlich.

10. Du wirst das Wort "andocken" mehr sagen, als jemals zuvor in deinem Leben. Und die Idee, dass eine winzige Person an deinen Brustwarzen saugt, wird plötzlich zur Realität. Und in diesem Moment wirst du dich wie eine wirklich echte Mama fühlen. Und wie eine Kuh.

11. Es gibt Menschen im Krankenhaus, die deine Verwundbarkeit riechen können. Sie werden dein Baby niedlich fotografieren und dann versuchen, dir dafür Geld abzuknüpfen. (...) Und wenn du einen Partner hast wie meinen, dann bedeutet das, dass du dich verschulden musst.

12. Das Essen im Krankenhaus ist so scheußlich damit die Leute lieber zu Hause Schmerzen leiden als es zu essen. (...)

13. Es pupst. Es rülpst. Es hat Schluckauf. Es macht beim Schlafen merkwürdige Geräusche. (...) Du hoffst, dass die Leute wissen, dass es das Baby ist und nicht du. Nicht, dass du merken würdest, wenn du pupst. Die Kontrolle über deinen Schließmuskel lässt im Moment zu wünschen übrig.

14. Jeder, den du kennst, wird dich im Krankenhaus besuchen kommen wollen. (...) Aber du siehst aus und fühlst dich wie tot. Also empfange deine Besucher nur, wenn du dich wirklich gut genug fühlst. Du bist immer noch so high von Medikamenten, dass Kommunikation ungefähr so ist wie Mehl mit einem Fischernetz zu sieben. Alles fließt einfach aus dir raus und nichts wird gefiltert.

15. Dein Bauch sieht aus wie ein Ballon, der langsam an Luft verliert und sich selbst bemitleidet. Wenn du draufdrückst, wirst du merken, dass es ein perfektes Trampolin für eine Maus wäre. (...)

16. Sie wollen, dass du sofort mit der Empfängnisverhütung anfängst. Etliche Hebammen werden kommen und dir erklären, wie fruchtbar du bist und wie schnell du wieder schwanger werden könntest. Dabei vergessen sie ein wichtiges Detail: Du wirst nie wieder Sex haben. Du willst nie wieder einen Penis sehen. Und wenn dir einer zu nahe kommt, dann wirst du ihn vermutlich im Namen aller Frauen zerstören. Das war's.

17. Alles ist wütend. Dein Hirn ist wütend, deine Augen sind wütend, dein Bauch, deine Blase, dein Po. Deine Vagina ist nicht wütend. Sie ist fuchsteufelswild. Gib ihr etwas Zeit sich zu beruhigen, aber im Moment sind sie und du keine Freunde.

18. Menschen werden dich fragen, ob deine Milch schon eingeschossen ist, und du erwartest beinah, dass gleich jemand als Milchflasche verkleidet zur Tür reinkommt und für immer bei dir bleibt, um dir jederzeit Milch zu geben, wenn dein Baby sie braucht. Das stimmt nicht. Was wirklich passiert, ist, dass eine Brüste nach etwa drei Tagen vergessen, dass sie Brüste sind und zu Sprinkleranlagen werden. (...)

19. Sie wollen dich sofort nachhause schicken. Du nimmst wichtigen Platz in Anspruch und jetzt, wo du dein stinkendes Häufchen Mensch auf die Welt gebracht hast, und sie überprüft haben, dass es sich nicht um ein Picasso-Gemälde handelt, sollst du gehen. Tu das nicht. Erst wenn du soweit bist. Nimm alle Hilfe und Ratschläge in Anspruch bevor du nachhause gehst. Denn sobald du zu Hause bist, erwartet dein Baby, dass du weißt, was du tust und du wirst dir wünschen, länger im Krankenhaus geblieben zu sein. Auch nur, um nicht mit dem Kindersitz im Auto kämpfen zu müssen...

20. Hör auf dir Sorgen zu machen. Du bist nicht Superwoman. So etwas wie "normal" oder "perfekt" gibt es nicht. Du bist das "normal" und "perfekt" für dein Baby. Es verurteilt dich nicht. Es verlässt sich auf dich und für einen anderen Menschen verantwortlich zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Es ist "Oh mein Gott, ich schaff das nicht." Aber das kannst du. Und es wird mit jedem Tag einfacher werden. Atme, Mama.

Du hast gerade einen winzigen Glatzkopf auf die Welt gebracht. Es gibt nichts, was du nicht kannst.

Außer schlafen.

Das kannst du nicht mehr.

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