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Unglaublich mutig: Die gute Tat einer 9-Jährigen für ihre krebskranke Mutter

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 21. November 2016

Dieses junge Mädchen ist seinem Alter in Sachen Tapferkeit weit voraus.

Im Februar 2016 wurde bei Elizabeth Revis Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Sie startete ihre Chemotherapie, doch der Krebs streute noch in ihre Lungen, ihre Leber und ihre Lymphknoten. Als Elizabeths Haare begannen während der Behandlung herauszufallen, beschloss sie, eine 'Scher-Party' zu schmeißen, bei der sie sich die verbleibenden Haare abscheren wolle.

Am Tag der Feier wollte Leila, Elizabeths 9-jährige Tochter, wissen, ob auch sie sich einen Teil ihrer Haare abrasieren dürfe. Die Mutter war von dieser Bitte völlig überrascht. Im Gespräch mit der 'Huffington Post' erklärt sie, sie sei sofort zu Tränen gerührt gewesen. "Ich sagte ihr, 'Schatz, das musst du nicht machen'", so die Amerikanerin.

Doch nachdem dann Elizabeth ihre Haare dann abgeschoren hatte, war Leila tatsächlich an der Reihe und ließ einen Teil ihrer Mähne abrasieren. "Ich war so stolz auf sie", erklärt Elizabeth. "Sie konnte es kaum erwarten, allen von der Party und meinen Haaren zu erzählen und zu erklären, warum ihre Haare nun abgeschoren sind."

Elizabeth erklärte, dass ihre Tochter nicht zum ersten Mal so selbstlos handelte. Sie sei in der Schule dafür bekannt, dass sie anderen Kindern hilft und sie unterstützt. Das schreibt ihre Mutter vor allem Leilas Einfühlungsvermögen und hoher emotionaler Intelligenz zu.

"Ich würde niemandem meinen Krebs wünschen, aber ohne dieses schreckliche Tief, hätte ich nie so viel Liebe erfahren", sagt Elizabeth. "Ich hätte nie die Nettigkeit, den Anstand und das Mitgefühl gesehen, dass Menschen füreinander haben können. Zu der heutigen Zeit ist das ziemlich stark und ich würde es für nichts auf der Welt eintauschen."

Freunde von Elizabeth starteten eine Fundraising-Seite für sie, wo Menschen Geld für ihre Behandlung spenden können. Außerdem könnt ihr Elizabeths Geschichte auf Facebook mitverfolgen.

Wie ähnlich bist du deiner Mama?

von Maike Schwinum