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Seltenes Syndrom: Die kleine Paisley kam mit der Zunge eines Erwachsenen auf die Welt

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 17. Oktober 2016

Eines von 14.000 Babys wird mit dem Syndrom geboren, das Paisley beinahe das Leben kostete.

Ihr Start ins Leben war alles andere als einfach: Die kleine Paisley Morrison-Johnson wurde mit dem Beckwith-Wiedemann-Syndrom geboren, welches ihre Zunge überproportional hat wachsen lassen. Paisleys Zunge war bei ihrer Geburt so groß wie die eines Erwachsenen. Das Neugeborene drohte daran zu ersticken.


Nur 1 von 14.000 Kindern wird mit dem Syndrom geboren, was auch als Großwuchs-Syndrom bezeichnet wird. Dadurch wuchs Paisleys Zunge schon im Babybauch auf die doppelte Große ihres Mundes an. Nicht nur das selbstständige Atmen fiel der Kleinen schwer, sondern auch das Essen. In der ersten Woche nach ihrer Geburt wurde Paisley komplett beatmet, die künstliche Ernährung hielten Ärzte bis zu ihrem 6. Lebensmonat für notwendig.

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Bei ihrer ersten Operation, zu der sich ihre Eltern, Madison Kienow und Shannon Morrison-Johnson, durchringen konnten, wurden Teile der Zunge entfernt. Doch die wuchs anschließend weiter, was einen zweiten Eingriff notwendig machte.

Vor einem halben Jahr entfernten Ärzte rund 15 Zentimeter Muskelgewebe aus Paisleys Zunge​. Seitdem entwickelt sich das kleine Mädchen prächtig und hat begonnen, die für ihr Alter entsprechenden Laute zu produzieren. Und gut lachen hat Paisley nun auch endlich.

"Zu sehen wie sie lacht ist einfach großartig für uns", erzählt Mama Madison im Interview mit der DailyMail. "Und sie hat jetzt nicht einmal mehr Schwierigkeiten alleine zu essen. Das ist eine unglaubliche Erleichterung."

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von Anne Walkowiak