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Diese 11 Bilder zeigen ungeschönt und echt, was es heißt, Mutter zu sein

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 7. Juni 2017
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Man kann so viele Ratgeber lesen wie man will, am Ende überwältigt einen das Muttersein trotzdem.

Nach neun Monaten des Entgegenfieberns ist er irgendwann da, der Moment, in welchem aus einer Frau eine Mutter wird. Und man kann so viele Ratgeber gelesen haben wie man will, nichts kann einen wirklich auf diesen Moment und all die Momente, die folgen, vorbereiten. Denn "ganz plötzlich" ist da - dieser Mensch, den man unendlich liebt und der einen für den Rest des eigenen Lebens begleitet.

Fotografin Anna Ogier-Bloomer wurde 2013 Mutter. Von Berufswegen war es ihr eine Freude, die Entwicklungen und die kleinen und großen Schritte ihrer Tochter für die Zukunft festzuhalten. Dabei entstanden Bilder, die das Muttersein hautnah einfangen konnten. All die Anstrengung, Schmerzen, Freude und Liebe, die eine Mutter jeden Tag aufs Neue erfährt, zeigt sie in ihren echten Bildern.

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"Die ersten zwei Jahre des Mutterseins waren ein absoluter Schock für mein ganzes Dasein", so Anna. "Unergründliche Liebe für eine andere Person und vollkommen unerwartete Herausforderungen. Eine weise Freundin und Still-Expertin hat mir mal gesagt, wenn es um Babys geht, ist die einzige Konstante Veränderung. Und sie hatte absolut recht. Jedes Mal, wenn wir dachten, wir hätten eine Herausforderung gemeistert, veränderte sich unsere Tochter über Nacht in eine völlig andere Person, mit neuen Bedürfnissen, Interessen und Tendenzen."

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Anna und ihr Mann hatten in den ersten zwei Jahren mit ihrer Tochter vor allem unter der Schlaflosigkeit zu leiden. Die Kleine schlief nie mehr als ein paar Stunden und wollte immer nur gehalten werden. Anna selbst sagt, sie und ihr Mann waren in einer Art "Überlebensmodus". "Mutter zu sein ist wirklich das Härteste, was ich jemals getan habe, und es hat mich überrascht, wie sehr es mich körperlich in den ersten zwei Jahren wirklich mitgenommen hat."

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Besonders diese extreme Körperlichkeit, die Anna in den ersten zwei Jahren als Mutter erfuhr, inspirierte sie zu ihrer Fotoserie 'Letdown', in der sich die meisten Bilder ums Stillen drehen. "Stillen ist eine der größten Freuden meines Lebens, aber es war manchmal auch sehr schwer. [...] Der physische Akt des Mutterseins beginnt mit der Empfängnis und er entwickelt sich über das gesamte Leben deines Kindes weiter."

Mit ihren Bildern und den darauf deutlich zu sehenden Emotionen und Schmerzen will Anna anderen Müttern zeigen, dass all das, was sie erleben, womit sie kämpfen und was sie beschäftigt, völlig normal ist. "Mein Kind ist ein Teil von mir. Und ich hoffe, Betrachter sehen in den Bildern ihre eigene Mutter, oder alle Mütter, in einem neuen Licht."

Wer noch mehr von Anna Ogier-Bloomer sehen will, der schaut am besten auf ihrer Webseite vorbei.

Video: Die emotionalsten Momente einer Mutter

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