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Der 5-jährige Billy muss sterben - deshalb brauchen seine Eltern nun dringend Hilfe

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 18. Juni 2015

Weil niemand weiß, wie lange der kleine Junge noch hat, setzen seine Eltern alles daran, seine Zeit mit ihm großartig zu gestalten.

Chris und Kelen Lees Sohn Billy wurde vor zwei Jahren mit einem Medulloblastom diagnostiziert - einem bösartigen Tumor des Kleinhirns, der bei Kleinkindern und Kindern auftritt. Seitdem haben die Eltern alles dafür getan, um so viel Zeit wie möglich mit ihrem 5-jährigen Sohn zu verbringen. Sie zogen aus ihrem Zuhause in Japan nach Houston im US-Bundesstaat Texas, um ihm die bestmöglichste Behandlung zu ermöglichen, und gaben ihre Jobs auf, um mehr Zeit für Billy zu haben. Denn Chris und Kelen wissen nicht genau, wie lange ihnen noch mit ihrem Sohn bleibt.

Der 5-Jährige hat seit seiner Diagnose im Juli 2013 etliche Operationen, Chemotherapien und mehrere Rückschläge hinter sich bringen müssen. Keine der Behandlungen schlug an und so entschieden sich die Eltern dagegen, weitere experimentelle Therapien auszuprobieren. Stattdessen wollen sie die letzten Wochen oder Monate im Leben ihres Sohnes einmalig gestalten. Sie überlassen Billy jeden Tag selbst die Entscheidung, was er tun möchte, wen er treffen möchte und was er essen möchte. "Wenn er uns um etwas bittet, dann bekommt er es", so Papa Chris. Denn es geht ihnen vor allem darum, dass Billy sich wohl, geliebt und glücklich fühlt - trotz seiner schlimmen Erkrankung.

Um wirklich jede Minute der letzten Lebenszeit ihres Sohnes mit ihm verbringen zu können, fehlt dem Paar nach dem Umzug in ein anderes Land und etlichen hohen Behandlungskosten jedoch das nötige Geld. Deshalb starteten sie eine Fundraising-Seite für Billy, auf der Menschen spenden können. "Wenn wir nur noch wenige Monate mit Billy haben, dann wollen wir die Spenden nutzen, um seine letzten Tage unvergesslich zu machen", erklärt Chris Lee.

Sollte die verbleibende Zeit doch kürzer ausfallen, so wollen die Eltern das Geld an eine Organisation für Kinderkrebsforschung spenden. "Es fühlt sich unglaublich an, zu sehen, wie das Gute in Menschen hervorkommt", so Billy Vater. "Die letzten Jahre waren lang und schwer. Unsere Pläne für die Zukunft sind einfach, wir wollen nur für unseren Sohn da sein und ihn so glücklich und frei von Schmerzen wie nur möglich machen."

Billys Geschichte ist unglaublich traurig. Eltern sollten niemals so etwas durchmachen müssen und sich von ihrem Kind frühzeitig verabschieden müssen. Umso lobenswerter ist es, dass die Lees alles daran setzen, die letzten Tage ihres Sohnes unvergesslich zu gestalten. Wir hoffen, dass ihnen das gelingt und die Familie trotz des schlimmen Schicksals Frieden finden kann.

von Maike Schwinum