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Dieses Mädchen wurde von einigen Mitschülern gemobbt - jetzt steht die ganze Schule hinter ihr

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 12. März 2015
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Das Mädchen mit Down-Syndrom wollte eigentlich nur tanzen, als sie fiese Sprüche zu hören bekam. In kürzester Zeit aber stand die ganze Schule hinter ihr.

Desiree Andrews geht in die achte Klasse im US-Bundesstaat Wisconsin. An ihrer Schule ist sie außerdem eine der Cheerleader, die bei jedem Spiel die Basketball-Mannschaft anfeuern. Eines unterscheidet Desiree von den anderen Mädchen an ihrer Schule: Sie hat das Down-Syndrom. Doch ihre Besonderheit hielt Desiree nie davon ab, ein ganz normales, fröhliches Mädchen zu sein.

Leider kam es an Desirees Schule aber zu einem Vorfall: Während eines Auftritts der Cheerleader bei einem Spiel, fingen plötzlich einige Schüler an, sich mit fiesen Sprüchen und Kommentaren über Desiree lustig zu machen.​ Einige der Jungs aus der Basketball-Mannschaft bemerkten es und wollten das nicht durchgehen lassen: Sie unterbrachen das Spiel und gingen auf die Fieslinge im Publikum zu, um sie aufzufordern aufzuhören.

Bald versammelte sich das gesamte Team, um gegen die Mobber vorzugehen. Mit Erfolg: Keiner traute sich mehr, bösartige Sprüche zu machen. Die Reaktion zeigt: Desiree hat etliche Freunde, die voll hinter ihr stehen. Sie muss nun auch nicht mehr alleine durch die Schulflure laufen. Als Zeichen ihrer Unterstützung für Desiree, die auch "Dee" genannt wird, wurde sogar die Sporthalle der Schule umbenannt. Sie heißt nun offiziell 'D's House'

Desiree ist begeistert und überglücklich. "Die Aktion war so lieb und unglaublich", so die Cheerleaderin. Wir stimmen ihr natürlich voll und ganz zu! An solchem Verhalten sollten sich andere Schulen ein Vorbild nehmen!

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von Maike Schwinum