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Diese Narbe schenkt Leben: Kaiserschnitt-Mamas sollten sich nicht schämen müssen

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 21. August 2015

Dieses starke Bild, das eine Fotografin von einer frischgebackenen Mutter machte, spricht mehr als tausend Worte.

Die meisten Mütter können nicht kontrollieren, wie ihre Schwangerschaft oder ihre Geburt verläuft - es passiert einfach. Dennoch werden viele Frauen für ihre Entscheidungen verurteilt. Viele Menschen behaupten, eine Mutter, die ihr Kind nicht auf natürlichem Weg auf die Welt gebracht habe, sondern per Kaiserschnitt, sei "keine echte Mutter". Diese Aussage ist nicht nur falsch, sondern für betroffene Frauen unglaublich verletzend. Das erlebte auch die Fotografin Helen Aller.

Helen machte Fotos für eine schwangere Frau, die ihr während des Shootings erzählte, wie sehr sie sich vor einem Kaiserschnitt fürchtete. Die werdende Mama hatte eine natürlich Geburt geplant. Doch als es dann so weit war, traten Komplikationen ein, sodass ein Kaiserschnitt unumgänglich wurde. Wenige Tage nach der Geburt ihres Sohnes rief die Mutter bei der Fotografin an und bat sie, noch einmal Fotos von ihr zu machen.

Und die Aufnahme kann sich sehen lassen: Das 3-Tage-alte Baby liegt im Schoss seiner Mutter, gleich neben der auffälligen Kaiserschnittnarbe. "Sie bat mich zu kommen und dieses Bild zu machen, denn das, was zuvor ihr größter Albtraum war, rettete ihr und ihrem kleinen Sohn das Leben", erklärt Helen. "Ich glaube, sie wird für immer diese Narbe sehen und zu schätzen wissen, dass ihnen Leben geschenkt wurde."

Als die Fotografin das Bild auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, sorgte es in kürzester Zeit für Aufsehen. Neben den unzähligen positiven Reaktionen, hinterließen einige User allerdings auch fiese Kommentare. Für die Fotografin völlig unverständlich: "Ich kann nicht glauben, wie viele Frauen sich für ihre Narben schämen müssen."

Noch mehr über die Fotografin findet ihr auf ihrer Website!

von Maike Schwinum