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Muttersein unzensiert: Diese Mama zeigt, wie unglamourös das Nachspiel einer Geburt wirklich ist

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 7. Juli 2016

"Nichts sagt 'Willkommen im Muttersein' so gut, wie ein niedliches, zerknautschtes Baby und eine riesige Mama-Windel."

Amanda Bacon ist bereits Mutter einer dreijährigen Tochter und brachte kürzlich ihr zweites Kind, einen kleinen Jungen, auf die Welt. Wie wohl alle Mütter erlebte sie also vor einigen Wochen zum zweiten Mal, wie unglamourös das Nachspiel einer Geburt ist. Das Krankenhaus gab ihr Einmal-Slips, die frischgebackene Mütter nach der Entbindung üblicherweise kriegen. Amanda und ihr Verlobter Ken Hardy fanden die großen "Windeln" so witzig, dass sie es unbedingt fotografisch festhalten wollten.

​"So sind wir einfach", erklärt Amanda im Gespräch mit 'BuzzFeed'. "Wir sind witzig und nehmen uns nicht zu ernst." Doch im Nachhinein bemerkte die Mutter auch, dass ihr der Anblick des Fotos ziemlich unangenehm war - und das gefiel ihr nicht. Schließlich sind die Nachwirkungen einer Geburt etwas ganz Natürliches und nichts, wofür irgendeine Frau sich schämen müsste. Deshalb entschloss sich Amanda, das Bild auf Facebook zu teilen, um anderen Frauen zu zeigen, dass diese Erlebnisse völlig normal sind.

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Muttersein unzensiert.

Ich teile dieses Bild, weil es echt ist. Das ist Mutterglück; es ist rein, überwältigend, durcheinander und wirklich witzig, alles auf einmal. Ein Baby zu bekommen ist ein wunderschönes Erlebnis und über die Realität des Lebens nach der Geburt wird nicht genug gesprochen. Und sie wird definitiv nicht oft genug fotografiert. Einige Menschen finden diesen Anblick unangenehm, aber warum? Ich verstehe das wirklich nicht! Es liegt wahrscheinlich daran, dass über diesen Teil nicht gesprochen wird. Wir alle sollten versuchen uns weiterzubilden, zu bestärken und jeden Aspekt der Geburt zu genießen - auch Momente wie diesen. Und wir sollten das alles mit einem Sinn für Humor tun. Nichts sagt "Willkommen im Muttersein" so gut, wie ein niedliches, zerknautschtes Baby und eine riesige Mama-Windel.

Die unzensierte Botschaft der jungen Mutter scheint viele Menschen angesprochen zu haben, denn Amandas Beitrag wurde bis heute über 100.000 Mal geteilt. Viele Nutzer loben Amanda für ihre ehrlichen Worte und fühlen sich in ihrem eigenen Erleben bestätigt. Diese positive Resonanz freut die Mutter.

"Ich hoffe, ich kann andere Mütter ermutigen, sich nicht für die unschöneren Aspekte einer Geburt zu schämen", so Amanda. "Ich möchte, dass sie sich nicht mehr zu ernst nehmen, sondern die Zeit einfach genießen. Denn solche Bilder sieht man fast nie - dabei erlebt es jede Mutter!"

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