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Wanderer glauben, ein wildes Tier entdeckt zu haben. Doch dann merken sie, dass sie handeln müssen!

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 25. Juli 2016

Eine entlaufene Hündin ist wochenlang in der Wildnis auf sich allein gestellt. Doch in letzter Sekunde kommt endlich die Rettung!

Als die Imgur-Nutzerin 'dangerm0use' kürzlich mit ihrem Mann und ihrem Vater in den Bergen eines australischen Nationalparks wandert, entdecken sie in einem Felstümpel ein Tier. In der Annahme, es sei ein wildes Buschtier, nähern sich die drei dem Gewässer nur langsam. Doch bei genauerem Hinsehen stellen sie fest, dass es sich bei dem Lebewesen im Wasser um einen Hund handelt, der ganz offensichtlich am Ende seiner Kräfte und im kalten Nass gefangen ist.

"Es war so traurig mitanzusehen", schreibt die Australierin zu den Bildern, die sie von dem Erlebnis bei Imgur teilt. "Wir wussten, wir konnten den Hund nicht zurücklassen. Er war völlig erschöpft von seinen Versuchen, sich aus den tiefen Stellen des Tümpels zu befreien. Er hätte die Nacht wohl nicht überlebt."

Nachdem die Wanderer sicherstellen, dass der Vierbeiner friedlich ist, starten sie ihre Rettungsaktion und heben das Tier mit einem Seil vorsichtig aus dem Wasser. Schnell stellen die Retter fest, dass es sich um eine Hündin handelt, die wohl einmal jemandem gehört haben muss. "Sie stand völlig neben sich und war noch immer erschöpft", so 'dangerm0use'. "Wir verbrachten einige Zeit damit, uns mit ihr anzufreunden, während wir uns einen Plan überlegten, sie zu befreien."

Die wohlgenährte Hündin, die ihre Retter kurzerhand 'Miss Piggy' taufen, ist zu erschöpft und müde, um den Aufstieg zurück zum Wagen zu schaffen. Mit Hilfe einer großen Leinentasche und eines kräftigen Asts basteln die drei Retter eine Art Trage, um Miss Piggy aus dem Wald zu transportieren. Am Auto angekommen, laden sie die Hündin in den Kofferraum und versorgten sie mit etwas Wasser.

​"Wir gaben Miss Piggy etwas zu essen und machten uns dann daran, ihre Besitzer ausfindig zu machen", schreibt die abenteuerliche Imgur-Nutzerin. Dank einer Facebook-Seite für vermisste Haustiere in der Region wird tatsächlich Miss Piggys Besitzer gefunden. Der war bereits seit Wochen auf der Suche nach seiner entlaufenen Hündin, die in Wirklichkeit 'Elly-Bobby' heißt. Das Wiedersehen der beiden ist ein Moment voller Freude und Glück!

Wie Bobby so lange in der Wildnis überleben konnte - und dazu auch noch so gut genährt blieb - ist allen Beteiligten ein Rätsel. Doch am Ende sind einfach nur alle froh, dass die Hündin ihren "Ausflug" ohne Schaden überstanden hat und nachhause zurückkehren konnte.

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von Maike Schwinum