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10 Dinge, die ich meinem Frauenarzt gerne mal sagen würde

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 24. November 2015

Das grelle Licht, der unbequeme Stuhl und die kalten Gerätschaften... muss das sein?

Alle sechs bis zwölf Monate ist es wieder soweit: Wir atmen einmal tief durch und machen einen Termin beim Gynäkologen. So ein Gang zum Frauenarzt ist fast nie ein angenehmes Erlebnis. Und so wird wohl kaum eine von uns jubelnd "Oh, morgen habe ich einen Termin beim Gyni! Super!" sagen.

Natürlich gibt es Gründe dafür, warum so ein Arzttermin bei uns nicht für Freudenschreie sorgt. Zuallererst mal ist es einfach komisch, derart auf dem Präsentierteller zu sitzen, angespannt an die Decke zu starren und dabei krampfhaft zu versuchen, Smalltalk zu halten. Vielleicht wäre ein Drink nicht schlecht - der hat uns ja auch schon über die ein oder andere aufregende Date-Situation hinweggeholfen.

​Scherz beiseite: Hier kommen zehn weitere Dinge, die uns am Besuch beim Frauenarzt stören und auf die man den Herrn oder die Frau Doktor einfach gerne mal hinweisen würde:

1. Ich bin in Ihrem Wartezimmer alt geworden.

Mal ehrlich, selbst wenn man einen Termin hat, sitzt man ewig lange im Wartezimmer bis man endlich dran ist. Und die Dezember-2004-Ausgabe einer Frauenzeitschrift zu lesen, versüßt das Warten auch nicht wesentlich.

2. Muss das Wiegen sein?

Ich habe ein paar Kilo zugenommen, okay? Allerdings würde ich behaupten, dass das meine Geschlechtsteile nicht großartig beeinflusst. Keine Frau lässt sich gerne wiegen!

3. Diese Umkleidekabine ist ein Witz.

Ein Haken für meine Jacke wäre toll. Und etwas, wo ich den Rest meiner Kleidung ordentlich zwischenlagern kann. Ich habe es satt, all meine Kleidung samt Höschen zusammengefaltet auf einen winzigen Hocker zu legen.

4. Ob ich den letzten Tag meiner Periode weiß?!

Ich weiß nicht einmal mehr, was ich gestern zum Frühstück hatte oder welches Datum heute ist. Meine Tage zu kriegen ist schlimm genug, da muss ich mir doch den genauen Zeitraum der Qual nicht merken, oder?

5. Sind die Leuchtstoffröhren wirklich notwendig?

Ich dachte, es gibt keine unvorteilhaftere Beleuchtung als die der H&M-Umkleidekabinen... aber da habe ich wohl Ihre Leuchtröhren unterschätzt. Vielleicht machen wir stattdessen einfach ein paar Kerzen an?

6. Weiter runterrutschen? Okay, aber ich möchte nicht mit dem Hintern auf Ihrem Schoß landen.

Sich richtig auf dem Untersuchungsstuhl zu platzieren, ist eine kniffelige Sache. Langsam rutscht man Zentimeter um Zentimeter vor. Ist das weit genug? Oder zu weit? Hilfe!

7. Aaahhh, kalt!!!

Bewahren Sie Ihre "Werkzeuge" eigentlich im Gefrierfach auf? Und haben Sie Ihre Hände gerade noch mal in eine Schale Eiswürfel gehalten?

8. Den Satz "Entspannen Sie sich" können Sie sich schenken.

Ein mehr oder weniger Fremder gräbt gerade gefühlt einen Tunnel nach China durch mich durch und versucht, dabei lässigen Smalltalk zu halten. Ich bin alles andere als entspannt!

9. Ihre Arzthelferinnen haben ein super Timing!

...denn sie kommen genau dann in den Raum, wenn man gerade völlig entblößt dahockt und der Arzt Handgelenk-tief in einem drin steckt. Und super, dass sie die Tür dabei sperrangelweit aufreißen!

10. Bekomme ich ein Abschiedsgeschenk?

Ein kleiner Obstkorb vielleicht? Einen Lolli? Man würde meinen, nach dieser Art des intimen Stocherns hätte ich mir zumindest eine kleine Aufmerksamkeit verdient, ehe ich vor die Tür gesetzt werde.

Aber, lieber Frauenarzt, ehe du dich missverstanden fühlst: Ich kann dir versichern, dass wir trotz allen Unannehmlichkeiten sehr dankbar dafür sind, dass es dich gibt. Immerhin hälst du uns gesund!

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von Maike Schwinum

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