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Dieser Brief ist für alle Mamas, bei denen es auch nicht immer rund läuft

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 14. April 2016

Aber das Bild nach außen stimmt trotzdem.

Arbeit, Haushalt, Kinder - Mütter sind in der Regel Organisationstalente. Zumindest vermitteln sie dieses Bild gern nach außen. Denn - geben wir es ruhig zu, liebe Mamas - oft ist das perfekte Sein eigentlich doch nur Schein. All jenen, die jetzt vorsichtig die Hand heben, sei gesagt: Ihr seid nicht allein.

​Auch Rachelle Bingham aus Melbourne, Australien, ist Mutter zweier Kinder. Mit einem herrlich ehrlichen Facebook-Post spricht sie mir und bestimmt auch der ein oder anderen Mutter direkt aus der Mama-Seele.

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An alle die glauben, arbeitende Mamas schaffen immer alles. Ähm, nein... Ich bin gerade eben erst nach Hause gekommen, um 17.10 Uhr. Ich bin mit meinem 3-Jährigen um 4.30 Uhr aufgestanden, habe die Kinder fertig gemacht, sie zur Tagespflege gebracht, habe eine Stunde im Verkehr zur Arbeit gebraucht und habe um 8 Uhr angefangen zu arbeiten - in einem normalen Job, nichts Glamouröses oder Aufregendes. Ich muss jetzt allerdings noch die Kinder baden, das Abendessen vorbereiten und auch noch eine Kleinigkeit für die Arbeit vorbereiten, denn da haben wir morgen ein 'fetziges' Frühstück.
Herr 3-Jahre-alt (der sich freut, mich zu sehen) hat mich die letzten 15 Minuten gelöchtert: Warum? Warum? Wie? Wieso? Über alles mögliche. Das ist süß, aber ich bin super müde. Frau 1-Jahr-alt ist genervt und müde/hungrig, denn die Zeitumstellung hat sie aus ihrer Routine geworfen.
Mein Auto ist schmutzig... eher verdreckt schmutzig. Voller Spielzeug, Saftpackungen, Lolli-Papier, Red Bull Dosen und viel zu vielen Rosinen um überhaupt mit dem Aufräumen anzufangen.
Ich habe noch ein paar Einkäufe auf dem Beifahrersitz, die ich schnell während der Mittagspause gekauft habe, mit zur Arbeit und schließlich wieder ins Auto genommen habe.
Es macht vielleicht den Eindruck, als hätten Mütter immer alles unter Kontrolle, stattdessen laufen wir einfach nur herum, wurschteln uns so durch und versuchen alles am Laufen zu halten, damit sich niemand vernachlässigt oder ausgeschlossen fühlt.
Ich bin wirklich dankbar für meine Familie und meinen Job, aber es ist wirklich nicht leicht!

Amen, Schwester. Es vergeht kaum ein Tag, an welchem Mama nicht zur Arbeit und am Nachmittag wieder nach Hause fetzt, die Kinder aus Kindergarten oder Nachmittagsbetreuung abholt, zu Hause alles in Ordnung bringt, was vom Vortag liegen geblieben ist, Abendessen vorbereitet, Geschichten liest und die Kinder schließlich ins Bett bringt. Irgendwie kommt es einem manchmal vor, als wäre man in ständiger Alarmbereitschaft, immer abrufbar und im Dauereinsatz.

Aber, liebe Mamas, lasst euch gesagt sein: ​Es ist völlig in Ordnung, einfach mal nicht zu funktionieren! Gebt die Kinder bei Oma und Opa ab, bittet die Nachbarin um ein bisschen Hilfe oder lasst einfach mal alles stehen und liegen, bestellt eine Pizza und schmeißt euch mit den Kindern vor den Fernseher. Morgen ist schließlich wieder ein neuer Tag um alles richtig zu machen!

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