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Tierische Auszeit: Kommt bald die Elternzeit für Haustierbesitzer?

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 6. Mai 2016

Auch Hund und Katze müssen ihre Besitzer erst einmal kennen lernen. Ist eine Elternzeit da denkbar?

Wer selbst ein Haustier hat, der weiß, wie anstregend und arbeitsintesiv das sein kann. Besonders kleine Hundewelpen und junge Katzen brauchen am Anfang eine menschliche Bezugsperson, um sich an das neue Leben im neuen Heim zu gewöhnen. Wie gut, wenn man als neuer Haustierbesitzer im Vereinten Königreich lebt, denn dort gibt es tatsächlich ein paar Firmen, die ihren Mitarbeiten nun sowas wie die 'Welpernzeit' (also die Elternzeit für den Vierbeiner) schenken.

Von einigen Stunden bis hin zu einigen Monaten - abhängig von den Aufträgen an die Firma - dürfen die Tiereltern bezahlt freinehmen. Eine der ersten Firmen, die ihren Mitarbeitern die 'Welpernzeit' genehmigt hat, ist BitSol Solutions. Ihr Chef, Greg Buchanan, ist selbst Besitzer von zwei Hunden und er weiß, was es bedeutet, ein neues tierisches Familienmitglied zu haben.

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"Wir haben einen Welpen aus dem Tierheim bekommen und festgestellt, dass er jemanden braucht, der sich wirklich um ihn kümmert. Also habe ich eine Woche freigenommen, um sicher zu gehen, dass er wirklich gut bei uns ankommt und ihn von Beginn an zu erziehen", so Buchanan im Interview mit USA Today. Seine eigenen Erfahrungen inspirierten Greg zu dem Schritt, seinen Mitarbeiten dieselbe Möglichkeit zu geben.

"​Entschieden wird von Fall zu Fall", räumt Greg ein, denn "wenn jemand nach einer Auszeit für seinen Goldfisch fragt, geht das nicht. Dafür haben wir das nicht in die Wege geleitet." Nichtsdestotrotz dürfte die bezahlte freie Zeit für die Hunde- und Katzenbesitzer besonders attraktiv und motivierend sein.

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Wir denken, dass die 'Welpernzeit' in jeden Betrieb gehört. Lasst uns die Information darüber also fleißig verbreiten und hoffen, dass auch unsere Chefs möglichst bald Notiz davon nehmen und dem Beispiel des britischen Kollegen folgen!

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