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Er dachte, er fährt zu einem routinierten Einsatz - doch was er am Unfallort vorfindet, schockiert ihn zutiefst

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 10. Juni 2015

Er dachte, er würde einfach nur zu einem Einsatz gerufen werden. Routiniert begann er seine Arbeit. Doch dann erkannte er die Unfallopfer.

Aaron Van Riper arbeitet bei der freiwilligen Feuerwehr im US-Bundesstaat Texas. Leider gehören Autounfälle und schwer verletzte Personen zu seinem Job. Doch an diesem Tag ist alles anders. Bei einem Autounfall, so wird Aaron vor dem Eintreffen an der Unfallstelle informiert, ist ein PKW frontal mit einem Truck kollidiert. Der freiwillige Helfer bereitet sich vor. Als er jedoch am Unfallort eintrifft, gefriert ihm beim Anblick der Opfer das Blut in den Adern. Denn es handelte sich um seine Frau Amber und seinen 7-jährigen Sohn Jonathan.

Seine Frau lag am Boden, während Jonathan noch im Auto eingeschlossen war, und Aaron brach sofort in Panik aus. "Ich wusste nicht, ob sie überhaupt noch leben", erklärte der Feuerwehrmann. "Von dem Auto war nichts übrig." Nachdem auch Jonathan befreit wurde, wurde Aarons Familie per Helikopter in eine nahgelegene Klinik gebracht. Dort wurde Amber neun Stunden lang wegen eines gebrochenen Beckens operiert, während Jonathan mit einem gebrochenen Arm und einem gebrochenen Bein behandelt wurde.

© Facebook / Aaron Van Riper

Aarons Sohn konnte bereits aus der Klinik entlassen werden, doch seine Frau Amber erholt sich nur langsam. "Sie zeigte dem Arzt einen Daumen hoch, aber das war das erste Mal, dass sie irgendeine Reaktion zeigte", so Aaron. "Dann flüsterte sie mir 'Ich liebe dich' zu."

Schaut euch hier ein Interview mit Aaron Van Riper an:

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Die Familie des Feuerwehrmannes hat keine Krankenversicherung, so dass die medizinischen Kosten für sie untragbar wären. Deshalb starteten Freunde von ihnen eine Fundraising-Seite, auf der Menschen Geld spenden können. In nur vier Tagen sind bereits fast 100.000 US-Dollar zusammengekommen.

Eine unfassbare Geschichte, die einem sofort einen Schauer über den Rücken jagt und Tränen in die Augen steigen lässt. Wir wünschen Aaron und seiner Familie alles Gute und hoffen, dass Amber und Jonathan bald wieder vollends auf die Beine kommen.

von Maike Schwinum