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Mehr Schein als Sein: Diese Fitness-Blogger verraten, was hinter ihren "perfekten" Körpern steckt

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 16. März 2016

Je nach Belichtung und Winkel sehen ihre Körper mal mehr und mal weniger "echt" aus.

Die meisten von uns bewundern Fitness-Blogger auf Facebook, Instagram und Co. Sie posten Aufnahmen ihrer durchtrainierten Körper und stahlharten Bauchmuskeln sowie Bilder davon, wie sie beim Sport alles geben - während wir faul auf der Couch liegen. Da kann man vor Neid schon mal erblassen. Doch ist das nicht alles mehr Schein als Sein?

​Molly Galbraith ist die Gründerin der Online-Fitness-Community 'Girls Gone Strong' und wir berichteten schon einmal über ihre positive Botschaft in Sachen Körpergefühl. Und sie überzeugt weiterhin. Diesmal mit einer Kampagne namens 'Love Your Body Challenge' (auf Deutsch: "Liebe deinen Körper Challenge"). Dort ruft sie die bekanntesten Fitness-Blogger dazu auf, Bilder ihrer Körper zu teilen und dabei Makel zu zeigen, die sie sonst verstecken würden.

Molly möchte Frauen dabei helfen, toll auszusehen, aber sich auch in ihren Körpern wohlzufühlen. Deshalb will sie klarstellen, dass der richtige Winkel und die perfekte Beleuchtung bei einem Foto so einiges ausmachen können. Doch sie möchte auch betonen, dass eben diese kleinen Makel uns nicht weniger wunderschön machen. Im Gegenteil: Sie machen uns zu der einzigartigen Person, die wir sind.

Molly teilt ihre Botschaft:

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Ich habe so viele "erkennbare Makel" - von meinem Bauch, wenn ich sitze, zu meinem Po voller Cellulite, von meinen Dehnungsstreifen und meiner schlaffen Haut zu meinen unglaublich kleinen Augen. Nachdem ich mir meine Makel durch die Augen eines Fremden angeschaut habe, habe ich beschlossen, dass sie eigentlich gar nicht so schlimm sind. Es ist der Unterschied zwischen guter Belichtung und einem vorteilhaften Winkel (linkes Bild) und schlechter Belichtung und einem unvorteilhaften Winkel (rechts oben im Bild).

Die Bloggerin Neghar Fonooni teilt ihre ehrlichen Bilder:

Diese Bilder wurden im Frühling 2015 aufgenommen nachdem ich ein paar Stunden am Strand verbracht habe. Ich habe ein Foto von meinen Bauchmuskeln gemacht und habe mich dann umgedreht und ein Bild von meinem Po gemacht. Ich habe tolle Bauchmuskeln - Muskeln, auf die andere Frauen vermutlich neidisch sind. Aber in der Vergangenheit habe ich mich so von Gefühlen fehlender Perfektion und dem Vergleich mit anderen runterziehen lassen, dass ich diese Tatsache total vergessen habe.

​Die Wahrheit ist, während ihr euren Bauch mit meinem vergleicht, vergleiche ich meine Beine mit euren. Doch dies ist mein Körper - keine Puppe, bei der man Teile austauschen kann. Ich bin kein Frankenstein-Monster, das aus verschiedenen Einzelteilen besteht. Ich bin eine ganze Person. Ja, das ist Cellulite. Und ja, das sind Dehnungsstreifen. Aber es gibt so viel mehr Dinge, die mich ausmachen!

Alle Geschichten und Bilder von Mollys Aktion könnt ihr HIER sehen!

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von Maike Schwinum