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© Katja Kemnitz
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Diese Plüschtiere wurden geliebt und das sieht man ❤

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 13. März 2015
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Die Bonner Fotografin Katja Kemnitz zeigt, was das Leben und die Liebe mit unseren besten Freunden aus Kindertagen so gemacht hat!

Kinder und ihre Plüschfreunde sind unzertrennlich. Hase, Teddy und Co. kommen überall mit hin. Sie begleiten den Nachwuchs auf Reisen, ins Bett und sogar auf Toilette. Nach Jahren der Zuwendung, Streicheleinheiten und Teeparties sehen viele der Stofftiere regelrecht 'zerliebt' aus.

Das fand auch die Bonner Fotografin Katja Kemnitz, als sie sich den Plüschhund "Wauwau" ihrer Tochter genauer ansah. Mit der Absicht der Tochter eine Freude zu bereiten, erstand sie eines Tages einen Doppelgänger von 'Wauwau' auf dem Flohmarkt. Ein großer Fehler, wie sie nachträglich zu berichten wusste: "Die Überraschung ging schief. Der neue Hund wurde abgelehnt: „Wauwau ist unersetzbar.“"

Ein Knopfauge und mehrfache Reperaturversuche an Wauwau konnten die Liebe ihrer Tochter zu dem mitgenommen Plüschtier​ nicht schmälern. Vielmehr wuchs sie scheinbar mit jeder neuen Naht. Der neue Stoffhund, so Kemnitz, wurde irgendwann als Wauwaus Bruder Wuffi akzeptiert. Und als die Fotografin beide Hunde nebeneinander sah, musste sie die ungleichen Geschwister einfach ablichten. Ihre Idee der Fotoserie 'Zerliebtes' war geboren.

© Katja Kemnitz

Es stellte sich heraus, dass es zwar viele geliebte Plüschtiere gab, die Suche nach den Doppelgängern aber alles andere als einfach war. Doch ab und an melden sich stolze Besitzer bei der Fotografin und präsentieren ihr neben dem 'ungeliebten' Doppelgänger auch gleich noch eine spannende Geschichte.

© Katja Kemnitz

So wie die eines Hasen, der bei einem Waldspaziergang verloren gegangen ist und erst durch eine Suchaktion wieder in die Arme seines glücklichen Besitzers fand. Sein Doppelgänger wurde dann ganz unspektakulär mit Hilfe von Prämienpunkten an einer Apotheke erworben.

Katja Kemnitz ist noch immer auf der Suche nach neuen geliebten Plüschtieren und ihren Geschichten. Wenn ihr eines zu Hause habt, dann lasst es doch einfach fotografieren.

Mehr Informationen zu Katja und ihrer Arbeit findet ihr auf ihrer Webseite oder auf Facebook!

von Anne Walkowiak