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"Den Tag versüßt!": Mit ihrer Geste hilft diese Fremde einer gestressten Zweifach-Mama

von Inga Back Veröffentlicht am 23. August 2016

Manchmal macht ein nettes Wort oder ein Lächeln einen größeren Unterschied, als wir denken.

Hannah Young hat zwei Kinder - eine dreijährige Tochter und einen elf Monate alten Sohn. Jeder, der selbst Kinder hat, wird verstehen können, wie simple Erledigungen wie zum Beispiel das Einkaufen mit zwei Kindern zu einer absoluten Zerreißprobe für die Nerven werden können.

So kam es auch eines Nachmittags als Hannah Young mit ihren Kindern gleich in drei Geschäfte gehen musste. Sie beschreibt in einem Facebookbeitrag, wie sie diesen Tag erlebt hat.

"Als Hausfrau und Mutter kann der Supermarkt schon mal zum Schlachtfeld werden. Mit einem elf Monate alten Jungen, der bereits laufen kann und einer vollkommen unabhängigen Dreijährigen finde ich mich täglich zwischen zwei Tobsuchtsanfällen wieder. Heute war es besonders furchtbar..."

Wie zu Erwarten haben ihre Kinder irgendwann beschlossen, dass Einkaufen so gar nichts für sie ist und ein Tobsuchtsanfall stattdessen viel sinnvoller wäre. Hannah, wir wissen wie du dich gefühlt haben musst. In so einer Situation war wohl jede Mama schon einmal.

"In unserem dritten Geschäft für den Tag wusste ich, dass meine Kinder gleich ausrasten würden, aber da wir kein Essen zuhause hatten, sind wir trotzdem zu 'Trader Joes' gegangen. Natürlich haben beide sofort angefangen zu schreien und sogar zu treten und ich fühlte die überwältigende 'Ich bin eine schlechte Mutter'-Scham über mich hereinbrechen."

Jemand, der das noch nicht erlebt hat? Nein? Dachten wir uns. Hannah Young hat bereits die verurteilenden Blicke anderer Kunden in ihrem Rücken gespürt, als eine Frau auf sie zu ging und etwas sagte, dass Hannah Young nicht erwartet hätte.

Sie sagte: "Mach dir keine Sorgen, Süße. Denk einfach daran, niemand wird daran sterben."

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Dank dieser leichtherzigen Aussage der Fremden konnte sich Hannah wieder ein wenig entspannen. Die Frau hatte recht, es war nichts Furchtbares passiert. Die beiden unterhielten sich ein paar Minuten über Kindererziehung und gingen dann getrennte Wege.

Alles hätte so schön sein können, doch dann beschloss das dreijährige Mädchen, dass sie sich noch nicht beruhigen wollte und Hannah Young geriet wieder in Panik.

"Die Frau hat die Tränen in meinen Augen bemerkt, ist zurück gekommen und hat meiner Tochter gesagt: 'Ich habe dort drüben ein Hässchen gesehen, hilfst du mir es zu finden?'"

Diese kleine Aktion versetze das dreijährige Mädchen sofort in gute Laune und die ganze Familie konnte ihren Einkauf fortsetzen. Wir wünschen uns so eine Frau für jede überforderte Mama im Supermarkt.

Auch Hannah Young war von dieser Fremden so beeidruckt, dass sie dieses Erlebnis mit der ganzen Welt teilen wollte.

"Wenn du ein schreiendes Kind im Geschäft siehst, denk bitte daran, dass seine Eltern einfach nur Essen kaufen wollten, schenk ihnen ein Lächeln oder mache einen Witz. Das macht einen größeren Unterschied, als du denkst!"

Amen. Bevor ihr jedoch auf Häschensuche mit fremden Kindern im nächstbesten Supermarkt geht, ein paar Worte der Warnung:

"Die Frau hat mich erst gefragt, ob es in Ordnung sei, was es war, vor allem weil das Hässchen in demselben Gang war, wie wir."

Mit Mamas Erlaubnis und in ihrem Sichtfeld freut sich wahrscheinlich jede Mutter über ein bisschen Hilfe und eine nette Geste, wie die dieser fremden Frau.

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von Inga Back

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