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© facebook.com/ Kerrie Davies
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Ein Frisör stellt seine Kundin bloß - doch der Sicherheitsbeamte reagiert genau richtig

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 19. September 2016

"Sie hat eine Leistung in Anspruch genommen und nur wenn sie diese auch zahlt, darf sie den Salon verlassen."

Wie oft habe ich schon mit einem randvollen Einkaufswagen an der Supermarktkasse gestanden, nur um beim Bezahlen festzustellen, dass ich mein Portemonnaie vergessen habe. Ärgerlich, sonst aber nicht weiter tragisch. In der Regel kommen einem die Angstellten entgegen, verstauen den Wagen samt Inhalt in einer Ecke und wenn man 20 Minuten später wieder mit Portemonnaie und Geld im Laden ist, darf man seinen Einkauf mitnehmen.

Was nun einer Dame in Penrith, einem kleinen Vorort von Sydney, beim Frisör passiert ist, ist da schon eine ganz andere Nummer. Sie war in den Salon gekommen, um sich ihre Haare frisieren zu lassen.​ Kein Schneiden, Färben oder sonstige Dienstleistungen, einfach föhnen und schön machen. 30 australische Dollar (umgerechnet rund 20 Euro) verlangte der Salon. Doch als Kerrie Davies schließlich in ihre Handtasche greift, fehlt ihr Portemonnaie. Als sie dem Personal peinlich berührt erklärt, dass sie ihren Geldbeutel daheim vergessen hat, ihn aber binnen weniger Minuten holen könnte, reagiert das Personal anders, als erwartet.

Ich war heute unterwegs, um meine Haare machen zu lassen und als ich an den Tresen gehe, um meine 30 Dollar zu zahlen, fällt mir auf, dass ich mein Portemonnaie in der anderen Tasche vergessen habe!

Ich hatte noch 15 Dollar so in der Tasche, aber keinen Geldbeutel, also auch keine Karten oder Bargeld. Beschämt erläutere ich meine Situation. Stylist erklärt mir, ich müsse jemanden finden, der mir die 15 Dollar bringt, ich darf den Laden nicht verlassen.

Ich erkläre, dass ich unser Auto habe, mein Mann Greg also das Geld nicht bringen könne.
Könnte ich meine Tasche und mein Telefon hier lassen und schnell nach Hause? "Nein."
Da ich ja mein Telefon hier habe, kann ich es Ihnen überweisen? "Nein."
Darf ich bitte mit Ihrem Manager sprechen? Doch die selbe Antwort vom Manager: "Sie haben eine Leistung in Anspruch genommen und Sie werden den Laden nicht verlassen, bis Sie gezahlt haben.


Ich sage, dass ich ja gerade versuche, die Situation zu lösen und das sie mir doch ein wenig entgegenkommen könnten. Ich bitte darum, einen Sicherheitsmann zu rufen. "Oh, ich habe schon die Security wegen Ihnen gerufen."

Ich rufe Greg an, mittlerweile starren mich alle an und deshalb weine ich. Er müsste ein Taxi rufen, um mir das Portemonnaie zu bringen. Die Security erreicht und die Managerin fällt mir mit ihrem, "Sie verlässt diesen Laden nicht" ins Ohr, während ich versuche, dem Mann von der Sicherheit meine Situation zu erklären.


Er schaut die Managerin an, als hätte sie drei Köpfe, greift in sein Portemonnaie, holt 15 Dollar raus, gibt sie ihr und sagt zu mir: "Geben Sie es einfach beim Portier ab, wen Sie es schaffen. Es tut mir sehr leid, ich sehe, wie unangenehm Ihnen das alles ist.

Ich fuhr nach Hause, holte meinen Geldbeutel, gab ihm die 15 Dollar wieder und noch Rubbellose für 10 Dollar. Ich hoffe, er gewinnt einen Haufen Geld! Danke, Security Mann 'Drew', dass Sie einfach so ein netter Kerl waren.

Und mit meinem großen Mittelfinger sage ich, Danke an 'Blondes & Brunettes Hair Salon Westfield Mt Druitt' dass ihr so große A****löcher wart und einen unglücklichen Fehler so peinlich wie nur möglich gemacht habt. Beschämend.

Innerhalb kürzester Zeit bekommt Kerries Beitrag über 20.000 Likes. Viele lassen entsetzte Kommentare da, weil sie nicht verstehen können, wie dieser Fall gehandhabt wurde. Einige Menschen sind sogar so aufgebracht, dass sie den Frisör mit schlechten Bewertungen bei Google überhäufen, vereinzelt kopieren sie auch nur Kerries Post hinein.

In einem weiteren Post, so schreibt Kerrie, habe der Besitzer des Salons sie angerufen und sich von höchster Stelle entschuldigen wollen. ​Vermutlich ist das aber schon zu spät.

Was sagt ihr zu der ganzen Situation?

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von Anne Walkowiak