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Weil ihre Tochter als Frühchen zur Welt kam, bekommt sie heute JEDEN Wunsch erfüllt

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 11. April 2016

"Sie trägt nie zweimal dasselbe Outfit."

Als Alannah McCreesh aus Belfast mit ihrer ersten Tochter schwanger war, bekam sie bereits in der 29. Woche Wehen. Sie wusste noch nicht einmal das Geschlecht ihres Babys, doch wurde bereits ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie über Schmerzen klagte. Dort stellen die Ärzte fest, dass die junge Frau kurz vor der Geburt steht - nur 90 Minuten später ist ihr Töchterchen Kayla auf der Welt.

Das Frühchen ist winzig, wiegt gerade einmal ​1.500 Gramm und muss die nächsten sechs Wochen in einem Inkubator auf der Intensivstation verbringen. "Ich machte mir solche Sorgen um sie", erinnert sich Mama Alannah. "Ich hätte alles dafür getan, dass es ihr besser geht." Von da an versprach sich die damals 22-Jährige, sie würde für jeden Moment mit ihrer Tochter dankbar sein. Noch während Kayla auf der Intensivstation liegt, beginnt sie wie besessen, für die Kleine online Geschenke zu shoppen - darunter Schuhe, Täschchen, Kleider und Spielzeuge.

"Es war schwierig, Kleider zu finden, die klein genug waren, aber ich wollte, dass Kayla in ein Zimmer voller pinker Kleider und weicher Teddys zurückkehrt", so Alannah. "Die ersten sechs Wochen ihres Lebens hatte sie auf einer sterilen Krankenhausstation verbracht. Ich wollte, dass die den Rest ihres Lebens in einem pinken Wunderland verbringt!"

Doch hat es die junge Mutter mit ihrem Wahn, ihrer Tochter ein zauberhaftes Leben zu bereiten, übertrieben? Denn heute ist Kayla 3 Jahre alt und Alannahs Familie und Freunde werfen der 26-Jährigen vor, sie verwöhne ihr Kind über die Maßen. Aber das interessiert die Mutter nicht - sie erfüllt Kayla jeden Wunsch und kauft ihr alles, was sie verlangt. "Jeder Tag ihres Lebens ist ein Wunder", so Alannah. "Deswegen kaufe ich ihr so viele Dinge. Warum sollte ich ihr diese kleinen Freuden des Lebens verwehren?"

Die kleine Kayla hat sich sichtlich an das Leben voller Designerkleidung und Luxus gewöhnt. "Sie trägt nie zweimal dasselbe Outfit", meint Mama Alannah. "Ich habe eine Schneiderin, die ihr einmalige Outfits und Accessoires herstellt." Ob das sich auch auf der Verhalten und die Erziehung der 3-Jährigen auswirkt? "Sie ist eine Diva", gesteht Alannah. "Aber meine Mutter sagt, ich sei in dem Alter auch stur gewesen. Ich glaube nicht, dass das unbedingt eine schlechte Eigenschaft ist."

Doch bei all dem Luxus schwimmt Alannah keineswegs im Geld. Die 26-Jährige arbeitet als Stylistin und gibt umgerechnet knapp 325 Euro im Monat für Kayla aus. "Ich bezahle alles selbst, habe keine Schulden und bitte auch nicht meine Eltern um Geld", so Alannah. "Ich kann mir nichts vorstellen, wofür ich lieber mein Geld ausgeben würde als für mein kleines Mädchen. Ich würde meinen letzten Cent für sie ausgeben."

© The Sun / Alannah McCreesh

Alle Kleidung, die Kayla zu klein geworden ist, gibt Alannah übrigens an die Kleiderspende. Na immerhin! Was meint ihr? Ist das Verhalten der Mutter nachvollziehbar oder geht das einfach zu weit?

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