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Was steckt WIRKLICH hinter Vorher-Nachher-Bildern? Dieser Instagram-Star packt aus

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 12. Februar 2016

Die sogenannten "30-Sekunden-Transformationen" sollen beweisen, dass Vorher-Nachher-Bilder meistens gefälscht sind.

Jessica Pack ist eigentlich eine Gärtnerin aus dem US-Bundesstaat Florida. Doch ganz nebenbei ist sie auch ein erfolgreicher Instagram-Star, der seine fast 50.000 Abonnenten regelmäßig mit seiner Fitness-Geschichte inspiriert. Die fängt damit an, dass die 26-Jährige sich in ihrem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt und beschließt, dass sie einen Lebenswandel braucht. Jessica beginnt Sport zu treiben und nutzt Instagram, um ihren Weg in Bildern festzuhalten. Ihr Gewichtsverlust inspiriert ihre Fans und Follower.

Wie viele Fitness-Blogger veröffentlicht Jessica regelmäßig Bilder ihres Fortschritts. Doch in der vergangenen Woche versucht sie es auf etwas andere Weise: Sie postet zwei Bikinibilder von sich, die auf den ersten Blick den Eindruck eines typischen Vorher-Nachher-Bildes machen. Doch - so erklärt die Bloggerin - die Bilder wurden im Abstand von nur ein paar Sekunden gemacht und der einzige Unterschied ist dabei Jessicas Körperhaltung.

Mit den Aufnahmen will Jessica beweisen, dass auf Instagram und Co. nicht immer alles wirklich so ist, wie es den Anschein macht. Mit solchen "30-Sekunden-Transformationen​" kann jeder ein Vorher-Nachher-Foto einfach fälschen.

Das ist kein Vorher-Nachher-Foto. Diese Woche habe ich beschlossen, ein 30-Sekunden-Vorher-Nachher-Foto zu machen. Diese Bilder wurden im Abstand von ein paar Sekunden gemacht. Links ist meine Körperhaltung schlecht, ich drücke meinen Bauch nach außen, ich habe mein Bikinihöschen verschoben, um den Speck an meinen Hüften zu zeigen. (...) Rechts stehe ich gerade und bequem. Ich spanne meine Muskeln leicht an und habe mein Bikinihöschen gerichtet. Ich bin dankbar, dass dieser Bikini mir gut passt, aber ich möchte damit zeigen, dass mein Extra-Speck durchaus existiert und nicht alles ist immer so, wie es in sozialen Netzwerken scheint. Du kannst dich von deiner besten Seite zeigen und deine Makel verstecken, aber am Ende des Tages sagt das, wie wir uns präsentieren, eine Menge über uns aus. Mein Körper ist nicht perfekt. Ich habe Fehler und Makel, an die ich mich langsam gewöhnen muss. Ich möchte echt, ehrlich und offen sein. (...) Sich so verletzlich zu zeigen, ist schwer, aber sich selbst anzulügen, ist noch schlimmer. (...) Ich bin kein Vorher-Bild. Ich bin kein Nachher-Bild. Ich bin nicht fett, ich bin nicht perfekt. Ich bin fehlerhaft. Ich habe Narben. Ich bin unsicher. Aber ich lerne und hoffe, dass ich mich eines Tages vollständig lieben kann.

Jessica wollte mit dem Post ihre verletzliche Seite zeigen und anderen Mädchen beweisen, dass sie nicht alleine in ihren Unsicherheiten sind. "Ich möchte weiterhin andere Mädchen auf ihrem Weg inspirieren und unterstützen, sich selbst zu lieben und selbstbewusst zu sein", so die 26-Jährige. "Am Ende des Tages möchte ich einfach nur, dass alle Mädchen und Frauen wissen, dass sie genug sind. Heute, morgen und immer."

Sind DIE wohl alle echt? 50 Vorher-Nachher-Abnehmbilder

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© instagram.com/anusia
von Maike Schwinum

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