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Diese Mutter "versteckt" ihre Kinder im Netz - und jetzt muss sie sich dafür rechtfertigen?!

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 10. Oktober 2016

"Als Mutter ist es mein Job, ihre Privatsphäre so gut ich kann zu schützen."

Im Zeitalter von Facebook, Instagram und Co. ist es für viele Eltern gang und gäbe geworden, Schnappschüsse ihrer Kinder zu teilen. Während man früher, Bilder entwickelt und per Post versendet hat, sind soziale Netzwerke heute die einfachste Art, Aktuelles der Kleinen mit Familie und Freunden zu teilen. Doch viele Eltern wehren sich dagegen, wollen die Privatsphäre ihrer Nachkömmlinge schützen und veröffentlichen daher nur "anonyme" Bilder, auf denen zum Beispiel keine Gesichter zu sehen sind.

Besonders Promis wollen die Anonymität ihrer Kinder wahren. Allen voran Schauspielerin Halle Berry. Das ehemalige Bond-Girl teilt regelmäßig hübsche Aufnahmen ihrer achtjährigen Tochter Nahla und ihres dreijähriges Sohns Maceo, doch achtet stets darauf, ihre Gesichter zum Großteil zu verstecken.

In einem aktuellen Bild, das Berry auf ihrer Instagram-Seite veröffentlichte, sind die beiden Kleinen mit coolen Shirts zu sehen, auf denen übersetzt steht: "Nettigkeit ist das neue Cool" und "Mädchen werden die Welt verändern."

Doch bald bemerkte Berry unter den vielen Kommentaren einen Nutzer, der sie immer wieder fragte, warum sie die Gesichter der Kinder nicht zeigte. "Warum versteckst du ihre Gesicher? Sie sind wunderschöne Kinder, also warum bringst du sie nicht zur Geltung?", schrieb der anonyme Nutzer.

Es dauerte nicht lange, da antwortete die Schauspielerin auf die Frage - und zwar auf geniale Weise:

"Mir ist aufgefallen, dass du dies nun schon mehrfach gesagt hast, also lass mich ganz deutlich sein: Ich schäme mich nicht für meine Kinder. Ich versuche stets kreative Möglichkeiten zu finden, sie in meinen Feed zu integrieren, weil sie der größte Teil meines Leben sind, aber ich bemühe mich auch, ihre Identitäten so privat wie möglich zu halten, wenn man bedenkt, dass sie meine Kinder sind. Es ist mein Glaube - und dabei kritisiere ich nicht diejenigen, die anders denken - dass es als Mutter mein Job ist, ihre Privatsphäre zu schützen so gut ich kann. Wenn sie groß sind und volljährig und dann ihre Bilder im Internet teilen wollen, dann entscheiden sie das, nicht ich. Verstehst du? Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag."

Und da können wir der Schauspielerin wahrlich zustimmen. Auch wenn viele Eltern, ihre Kleinen gerne zeigen, sollten wir nicht diejenigen kritisieren, die ihren Kindern die Entscheidung selbst überlassen wollen, im Internet gesehen zu werden.

Wie seht ihr das?​

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von Maike Schwinum