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Fremdschäm-Alarm! Was diese hochschwangere Frau durchmachen musste, ist echt unmöglich

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 18. Mai 2016

Zwei Stunden musste die hochschwangere Lauren im überfüllten Zug stehen.

Was ist mit der guten alten Höflichkeit passiert? Wann sind wir so blind und egoistisch geworden, dass wir nicht einmal mehr alten und schwangeren Menschen einen Platz in Bus und Bahn anbieten? Die 31-jährige Lauren ist im achten Monat schwanger und im Zug von Crawley Richtung London Bridge unterwegs. Eine Fahrt, die normalerweise 40 Minuten dauert.

Aufgrund eines Streiks dauert die Fahrt diesmal aber ganze zwei Stunden. Während dieser Zeit hat keiner der anderen Fahrgäste Lauren seinen Platz angeboten. Dem 'Evening Standard' sagt sie: "Nachdem mir niemand freiwillig einen Sitzplatz in dem überfüllten Zug angeboten hat, habe ich gefragt, ob mir jemand seinen Platz überlässt. Doch keiner hat reagiert." Sie muss die ganze Zeit stehen - was für sie mit ihrem großen Babybauch im engen Abteil sehr unangenehm ist. Ständig stößt sie jemand an, ganz abgesehen davon, dass so langes Stehen für dicke Beine und Füße sorgt und sie davon Rückenschmerzen bekommt. Erst kurz vor Ende der Fahrt wird ein Mann auf sie aufmerksam und bietet ihr seinen Sitz an.

Für Lauren, die täglich mit der Bahn pendelt, sind solche Situationen nicht neu. Ihrer Meinung nach hat der Streik die Situation verschärft, die Leute noch egoistischer gemacht. Als sie endlich an ihrem Ziel angekommen ist, twittert sie unter dem Hashtag #chivalryisdead (zu deutsch: Ritterlichkeit ist tot) der Southern Rail ihren Frust über die Zustände. Die Reaktion der Bahn: Lauren soll sich eine spezielle Priority-Seat-Karte besorgen, sprich eine Karte für alle, die besondere Bedürfnisse und deswegen Anspruch auf einen Sitzplatz haben. "Ich verstehe nicht, warum ich eine spezielle Karte brauche", sagt Lauren dem 'Evening Standard. "Jeder sieht doch an meinem riesigen Babybauch, dass ich hochschwanger bin. Ein bisschen Höflichkeit und Mitgefühl sollte man da schon erwarten können."

Was sagt ihr zu der Geschichte? Findet ihr auch, dass wir immer unhöflicher werden und Dinge, die früher ganz selbstverständlich waren, heute nicht mehr so selbstverständlich sind? Schreibt uns eure Meinung auf Facebook!

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