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© Facebook / Honest Body Project
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Liebe Mamas, ihr solltet eure Körper lieben, statt über sie zu schimpfen! ♥

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 19. Juni 2015

Dieses wunderschöne Fotoprojekt soll Mütter überall auf der Welt dazu inspirieren, sich und ihre Körper mit anderen Augen zu sehen.

Viel zu oft schauen Frauen in den Spiegeln und ärgern sich über das, was sie dort sehen. Besonders nach einer Schwangerschaft verändert sich unser Körper und das sorgt dafür, dass wir ihn noch kritischer beäugen. Dehnungsstreifen, Fettpölsterchen oder etwas losere Haut - das sind Spuren, die Frauenkörper meist zieren, nachdem sie ein Kind auf die Welt gebracht haben. Und wir verfluchen sie. Doch ist das richtig?

Dieser Frage hat sich auch Fotografin Natalie McCain angenommen. Sie beschloss, dass es an der Zeit ist, dass Frauen sich als mehr sehen, als nur ihre Körper.​ Also startete sie die Fotoserie "Honest Body Project" (auf Deutsch: "Ehrliche Körper Projekt"). Dabei fotografiert McCain Mütter, ihre Körper und sogar ihre Kinder und lässt sie dabei ihre Geschichten erzählen. Das Projekt zeigt, wie einzigartig und wunderschön diese Frauen sind.

© Facebook / Honest Body Project

Die Bilder inspirieren Frauen überall dazu, sich daran zu erinnern, was unsere Körper alles leisten und was sie alles geschafft haben. Dafür verdienen sie Lob - kein Ärger vor dem Spiegel. "Die Portraits zeigen ihr Glück, ihre Schönheit, ihre menschliche Unvollkommenheit und ihre Liebe für ihre Kinder", erzählt die Fotografin McCain im Interview mit der 'Huffington Post'. "Zusammen mit den Geschichten der Frauen zeigen die Bilder das Mutter-Sein."

"Schon seit ich ein kleines Mädchen war, wollte ich Mama sein. Ich bin nicht aufgewachsen mit Träumen von einer großen Hochzeit. Ich bin aufgewachsen mit Träumen davon, Mutter zu werden. Ich habe davon geträumt, meine Babys zu stillen und sie zu tragen. Die Tage, an denen ich meine Söhne bekommen habe, waren die schönsten Tage meines Lebens. Sie haben mich für immer verändert. Ich liebe sie mehr, als ich es jemals für möglich gehalten hätte."

"Gibt es Dinge, die ich an meinem Körper ändern würde? Absolut. Aber dieser Körper gehört mir und er hat mir diesen wunderschönen Jungen geschenkt. Nun wächst darin ein weiteres kleines Wesen heran. Wie kann ich mich für etwas schämen, das solche Dinge vollbringt?"

"Ich denke, das Erlebnis, das meine Sicht auf meinen Körper verändert hat, war der Tag, an dem meine Tochter geboren wurde. Ich bin entschlossen, ihr zu zeigen, dass du genau so wunderschön bist, wie dein Herz - egal welche Figur du hast. Ich möchte, dass sie lernt, dass wahre Schönheit von innen kommt."

In der Fotoserie sind Frauen jeder Körperform vertreten. Ob Kleidergröße 34 oder 52 - McCain möchte damit zeigen, dass alle Mütter mit Unsicherheiten kämpfen, egal wie ihre Figur aussieht. Doch vor allem sollen uns diese Bilder daran erinnern, dass wir so viel mehr sind, als das Bild, was die Welt von uns sieht. Unsere Körper tragen uns durch unglaubliche Dinge und es ist an der Zeit, dass wir einfach "Danke" sagen.

von Maike Schwinum