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Zeugen gesucht! Chihuahua Arno wurde grausam zu Tode getreten

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 3. August 2017

Wie kann man nur?! Chihuahua Arno wurde von Unbekannten zu Tode getreten.

In Potsdam hat eine Frau ihren Hund vor einem Einkaufszentrum angebunden, so wie man es eben machen muss, wenn man den Vierbeiner nicht ins Geschäft mitnehmen darf. Dann geschah die grausame Tat: Unbekannte haben den kleinen Chihuahua-Rüden getreten. Wenig später starb dieser an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Was war geschehen?

Am Montag wollte sein Frauchen im Havel-Nuthe-Center in Potsdam nur schnell etwas einkaufen, ihren kleinen Chihuahua-Rüden Arno band sie an einer Bank vor dem Eingang zum Supermarkt an. Laut Polizeimeldung hörte die Besitzerin ihren Hund mehrfach bellen und unterbrach ihren Einkauf, um nach ihrem treuen Begleiteter zu sehen.

Aus der Ferne konnte sie bereits erkennen, dass der viereinhalbjährige Hund am Boden lag. In der Nähe soll sich zu diesem Zeitpunkt eine Familie mit drei Kindern aufgehalten haben. Der Familienvater soll sich laut der Hundebesitzerin dazu geäußert haben, demnach habe seine Frau etwas mit den Verletzungen des Hundes zu tun.

Arnos Frauchen kümmerte sich zunächst nicht um die Familie, sondern um ihren verletzten Hund, der stark blutete. Sofort ging sie zum nächsten Tierarzt, doch für den kleinen Arno kam jede Hilfe zu spät - alle seine Rippen waren gebrochen.

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Das trauernde Frauchen erstattete Anzeige bei der Polizei. Nun wird nach den Verursachern der tödlichen Verletzungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gesucht.

Die Familie, die sich in unmittelbarer Nähe des Hundes aufgehalten haben soll, wird wie folgt beschrieben:
Es soll sich um einen circa 30 Jahre alten, etwa 1,75 Meter großen Mann mit schlanker Statur und kurzen braunen Haaren handeln. Laut der Hundebesitzerin soll er mit einem Akzent gesprochen haben, möglicherweise osteuropäischer Herkunft. Die Frau wird ebenfalls auf circa 30 Jahre geschätzt, circa 1,75 Meter groß mit dunklem gewellten Haar. Zu dem Paar gehörten allem Anschein nach auch zwei kleine Mädchen und ein Junge im Alter von drei bis fünf Jahren.

Zeugen gesucht!

Alle Zeugen, insbesondere ein junges Paar, das die Hundebesitzerin getröstet haben soll, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hier noch ein Hinweis der Polizei an alle Benutzer sozialer Netzwerke:

"Weiterhin bittet die Polizei die Zeugen, die sich bisher über Facebook zu der Tat geäußert haben, sich auch bei der Polizei zu melden. Die Hinweisgabe und Diskussion in sozialen Netzwerken hilft den ermittelnden Kriminalisten nämlich nur dann, wenn sich die User auch als Zeugen bei der Polizei zur Verfügung stellen. Hinweise können ebenfalls über das Hinweisformular des Bürgerportals unter www.polizei.brandenburg.de gegeben werden."

Andere Hundebesitzer sind entsetzt und tief getroffen und haben sich am Dienstag zu einer Mahnwache für den kleinen Chihuahua-Rüden versammelt. Die Tierrettung Potsdam hat eine Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.

von Jane Schmitt

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