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Sie rieten ihr, ihren Hund loszuwerden - doch dann rettete er ihr und ihrem ungeborenen Baby das Leben

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 18. Februar 2016

Als Alhanna schwanger ist, wird ihr geraten, sich von ihrem Hund zu trennen. Er sei zu gefährlich für das Baby. Doch kurze Zeit später rettet der Hund ihr und dem ungeborenen Baby das Leben.

Kurz nachdem Alhanna Butler herausfindet, dass sie bald ein Baby bekommen wird, raten ihr Menschen aus ihrem Umfeld, sich von ihrem Hund zu trennen. Der Akita sei zu groß und zu gefährlich für ein Neugeborenes. Doch für Alhanna und Freund Ricky Burdis ist Hundedame Keola ein Familienmitglied. Für kein Geld der Welt würden sie sie jemals abgeben.

Und das Schicksal soll ihnen Recht geben. Denn als Alhanna in der 20. Schwangerschaftswoche ist, ist es Keola, die sie und ihr ungeborenes Baby rettet. Bereits seit einigen Wochen fühlt die junge Frau sich schwach. Sie kann kaum Essen bei sich behalten, das Laufen fällt ihr schwer und ihr Rücken schmerzt stark. "Ärzte sagten mir, dass käme daher, weil ich so klein und schmal sei, dass mein Rücken einfach mit diesem extra Gewicht zu kämpfen hätte und ich an ganz normalen Schwangerschaftssymptomen leiden würde", so Alhanna in einem Facebook-Post. "Aber Keola wich mir nicht von der Seite."

An einem der folgenden Tage macht sich Alhanna morgens für die Arbeit fertig. Ihre Hündin aber bellt, jammert und stupst sie immer wieder an. Sie geht trotzdem zur Arbeit. Am Abend dann ein ähnliches Bild: Keola weicht ihr nicht von der Seite. "Sie saß da und starrte mich an", schreibt Alhanna in ihrem Post.

Das Verhalten der Hündin und ihr Unwohlsein bewegen Alhanna an diesem Abend schließlich dazu, ins Krankenhaus zu fahren.​ Gerade dort angekommen, bricht die junge Frau zusammen. Sofort bringen Ärzte sie in die Notaufnahme. "Es stellte sich heraus, dass meine Rückenschmerzen aus einer beidseitigen Niereninfektion resultierten, die schon so weit fortgeschritten war, das die Ärzte regelrecht alarmiert waren", erklärt Alhanna. "Außerdem litt ich an einer bakteriellen Infektion, die resistent gegen Antibiotika war, und mich und meinen Sohn umgebracht hätte, wäre sie weiter unbehandelt geblieben."

Hündin Keola war also keinesfalls gefährlich für Alhannas Baby, sondern hat ihrem ungeborenen Sohn und ihr das Leben gerettet. "Sie ist unsere Heldin", schreibt Alhanna auf Facebook. "Sie ist sein Schutzengel und wir werden für immer in ihrer Schuld stehen." Um ihrer heldenhaften Hündin ein wenig Tribut zu zollen, veröffentlicht sie ein Video, in welchem man Keola und ihre glücklichen Besitzer sehen kann.

​Bei Facebook wurde der Clip mittlerweile für die Öffentlichkeit gesperrt. Vorher wurde er aber bereits über 46.000 mal geteilt. Wer trotzdem noch einen Blick darauf werfen will, kann sich dieses kurze Video bei YouTube anschauen.

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