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In der Nacht schlug er Alarm: Dieser Hund rettet seinem 7-jährigen Herrchen das Leben

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 9. März 2016

Hund Jedi wollte seinem kleinen Freund nicht von der Seite weichen - und rettete ihm so das Leben.

Luke ist gerade einmal 7 Jahre alt und leidet seit seinem 2. Lebensjahr an Diabetes Typ 1. Das bedeutet, dass sein Körper nicht im Stande ist, Insulin zu produzieren. Eine Unter- oder Überzuckerung kann im schlimmsten Fall zum Tod führen. Und das ist genau die Stelle, an der Lukes Hund Jedi als wahrer Lebensretter ins Spiel kommt.

​Denn eines Nachts reagiert der Hund ungewöhnlich. Lukes Mutter liegt direkt neben dem kleinen Jungen. Es scheint alles normal zu sein. Auch die Geräte, die zur Überwachung angeschlossen sind, lassen keinen Grund für Jedis Verhalten erkennen. Doch der trainierte Begleithund lässt nicht locker. Lukes Mutter steht schließlich auf und misst Lukes Blutzucker. Der ist zu diesem Zeitpunkt viel zu niedrig.

Nach dieser schrecklichen Erfahrung wendet sich Lukes Mutter in einem emotionalen Post an die Öffentlichkeit. Denn Hund Jedi hat ihrem Sohn das Leben gerettet.

This may just look like a dog, a sleeping boy and a number on a screen, but this, this moment right here is so much...

Posted by Saving Luke - Luke and Jedi - Fighting Type 1 Diabetes Together on Donnerstag, 3. März 2016

[...]
Noch 5 Minuten bevor ich dieses Bild gemacht habe, haben wir alle geschlafen. Kein Alarm ging los, niemand hat das Blut gecheckt, niemand hat über Diabetes nachgedacht. Und genau in diesen Momenten sind unsere Beschützer da, wenn wir gerade einfach nur das Leben leben, wenn unsere Gedanken von der Diabetes abschweifen, gewinnen sie die Oberhand - und dann können die Dinge sehr schnell sehr beängstigend werden ... aber Gott sei Dank haben wir einen Jedi.

Jedi sprang vom Bett, dann wieder hinauf und obwohl ich das bemerkte, bin ich nicht aufgewacht. Dann hat sich Jedi auf mich gelegt. Ich bin wach geworden. Er sprang vom Bett und dann wieder halb drauf und bewegte sich nicht vom Fleck. Ich stand auf, er beugte sich, Lukes CGM sagte, er sei 100 Prozent sicher. Also sagte ich Jedi, wir würden warten und beobachten, doch er beugte sich erneut (Beugen ist sein kleiner Alarm). Ich sagte ihm, er solle wieder aufs Bett kommen, doch er bewegte sich nicht. Da wusste ich, dass es ernst war. Meine Schlaftrunkenheit wich der Klarheit, Ich war plötzlich hellwach und ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich stach [Luke] in den Finger und erhielt diesen Wert - 57 war viel zu niedrig und so wie sich Jedi benahm, wusste ich, dass er schnell weiter fallen würde (er erholte sich noch von einem Mageninfekt und alles unter 70 ist niedrig).

Luke lag direkt neben mir, nur wenige Zentimeter von mir entfernt und ohne Jedi hätte ich nie bemerkt, dass sein Blutzucker gerade so sehr fällt, dass es gefährlich wird. [...]

Wir checken seinen Blutzucker auch über Nacht, jede Nacht, und wir haben jedes Gerät, jeden Monitor, wir haben die letzten 3 Jahre damit verbracht, Jedi so zu trainieren, dass er uns bei jedem Hoch und bei jedem Tief alarmiert, weil Diabetes Typ 1 so erbarmungslos ist und wir so viel Hilfe brauchen, wie wir bekommen können.
Das ist das Bild von Jedi wie er seinen Jungen rettet. Inmitten einer Krankheit, die wirklich alles dafür tut das Leben so viel schwerer zu machen, ist das ein Bild voll Liebe und Treue und Ausdauer.
[...]

Den Post in voller Länge findet ihr hier!

Jedi hat seinem kleinen Freund das Leben gerettet. Während die Maschinen, an denen der Junge angeschlossen war, noch keine Unregelmäßigkeiten gezeigt haben, konnte der Hund riechen und spüren, dass der Blutzucker des Jungen unter den Grenzwert gesunken war. Doch Jedis "Arbeit" geht weit über das Medizinische hinaus, schreibt Lukes Mutter in einem Facebook-Post: "Er sorgt auch dafür, dass Luke nicht alleine oder verängstigt ist, er ist sein ständiger Begleiter."

Seit Jahren kämpft Lukes Mutter für mehr Aufmerksamkeit für Diabetes Typ 1. Sie möchte, dass mehr und intensiver an einer Heilung geforscht wird. Sie möchte, dass Menschen verstehen, welche Ängste sie und Luke täglich begleiten.​ Sie möchte unterstützt werden.

Mehr von Luke und Hund Jedi könnt ihr auf ihrer Facebook-Seite oder Webseite erfahren.

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Zitate fürs Leben © iStock
von Anne Walkowiak