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In Chile rettet ein Hund ein von seiner Mutter ausgesetztes Kind

von der Redaktion Veröffentlicht am 29. Oktober 2014
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Anfang September fand die chilenische Polizei ein 2-jähriges Kind, das von seiner Mutter ausgesetzt worden war und sein Leben einem Hund verdanken soll, der es mehrere Tage lang gestillt und beschützt hat. Ein Fall von Fahrlässigkeit, der die Internetnutzer weltweit zutiefst bewegt hat.

Diese Geschichte ging um die ganze Welt: Anfang September rief eine Frau die Polizei von Chile an und erklärte, sie habe einen kleinen Jungen gesehen, der vom Hund ihrer Nachbarn, in einem Camp in Arica, gestillt wurde. Vor Ort entdeckten die Polizisten ein knapp 2 Jahre altes Kind, das unter Unterernährung und Hautinfektionen litt. Sie brachten das Kind sofort ins Krankenhaus, wo es 4 Tage lang in Behandlung blieb. „Eine unmenschliche Situation“, beschrieb Marcela Labraña, Direktorin der staatlichen Jugendbehörde von Chile (SENAME).

Laut der US-Ausgabe des Huffington Post heißt der Hund, der sich um den kleinen Jungen gekümmert hat, Reina. Es ist zwar nicht eindeutig bewiesen, aber diese Hündin und ihre Milch sollen dem Kind das Leben gerettet haben. „Das ist unsere Hündin, und sie ist schwanger“, erklärte Reinas Besitzerin, Lory Escudero, Sky News. „Der kleine Junge hatte Hunger, da hat er an den Zitzen der Hündin gesaugt, um Milch zu trinken.“

Der kleine Junge konnte mittlerweile das Krankenhaus verlassen und wurde vom Jugendamt in Obhut genommen. Eine Gerichtsanhörung am 22. September soll festsetzen, wo und bei wem das Kind von nun an leben soll.
Der Mutter, die sich später in alkoholisiertem Zustand im Krankenhaus gemeldet hatte, wie Polizeichef Diego Gajardo der Associated Press anvertraute, droht eine Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren.

von der Redaktion

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