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Erfrischend ehrlich: Sie präsentiert offen die "hässlichste" Stelle ihres Körpers

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 30. März 2017

"Dann bist du perfekt." - "Ich fühle mich nicht perfekt." - "Das liegt daran, dass perfekt kein Gefühl ist."

Kenzie Brenna ist mit ihren 27 Jahren schon ein echter Instagram-Star. Die Schauspielerin ist vor allem dadurch zu Bekannt- und Beliebtheit gelangt, dass sie ganz offen "echte" Bilder ihres Körper zeigt, bei denen sie sich so zeigt, wie sie ist und ihre Makel nicht versteckt.

Das Model litt früher unter Essstörungen und einer Wahrnehmungsstörung ihres eigenen Körpers. Sich so offen und ehrlich im Netz zu präsentieren ist für Kenzie eine Art Therapie. Zudem will sie anderen näherbringen, sich und ihren Körper zu lieben und zu akzeptieren anstatt an falschen Schönheitsidealen festzuhalten.

Einer ihrer Posts auf Instagram sorgte kürzlich für besonders viel Aufmerksamkeit. Denn sie zeigte den Teil ihres Körpers, den sie "am wenigsten mag": Ihre Dehnungsstreifen am Bauch. In dem dazugehörigen Text spricht die junge Frau darüber, wie sie gelernt hat, ihre Narben zu akzeptieren.

Das sind meine Gedanken, wenn ich mir den unbeliebtesten Teil meines Körper ansehe.
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"Normalerweise sind sie nicht so bemerkbar."
"Hätte ich doch nur das Geld, sie entfernen zu lassen."
"Eigentlich sehen sie irgendwie cool aus."
"Irgendwie wie der Anfang einer Geschichte."
"Oder der Anfang einer LANGEN Geschichte."
"Würde ich meine Geschichte löschen, um sie nicht mehr zu haben?"
"Du würdest dich ohne sie wohler fühlen."
"Würde ich das wirklich?"
"Okay, stell dir eine Frage."
"Ich will nicht."
"Tu es einfach."
"Beeinflusst es die Qualität der Person, die ich bin?"
"Nein."
"Wäre ich ohne diese Streifen ein besserer Mensch?"
"Nein."
"Wäre ich netter, großzügiger und liebevoller, wenn ich das Geld hätte, sie entfernen zu lassen?"
"Nein."
"Dann bist du perfekt."
"Ich fühle mich nicht perfekt."

"Das liegt daran, dass perfekt kein Gefühl ist."

© Instagram / omgkenzieee

Das klingt wie eine Unterhaltung, die viele von uns auch mit sich selbst führen. Nur leider endet sie viel zu oft nicht so positiv wie bei Kenzie, sondern damit, dass wir uns am liebsten einfach verkriechen würden. Dabei muss das gar nicht sein!

Denn jeder hat irgendwas, was er an sich selbst nicht mag - ob Dehnungsstreifen, Speckrollen, zu kleine Brüste, zu große Brüste, schiefe Zähne, knochige Füße, unzähmbare Augenbrauen - die Liste ist endlos. Dabei sind wir alle einzigartig und wunderbar, genauso wie wir sind, und das müssen wir einfach lernen zu erkennen.

Kenzie spricht in vielen ihrer Beiträge über die Wichtigkeit, seinen Körper und sich selbst zu lieben. ​"Dieser Teil meines Körper brauchte heute Liebe. Er weiß, dass er nicht perfekt ist, er weiß, was er ist und was er nicht ist", schreibt sie zum Beispiel in diesem Beitrag.

Wir alle müssten uns eine Scheibe von Kenzie abschneiden. Wenn ihr noch mehr von der Bloggerin sehen wollt, schaut doch einfach HIER vorbei.

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Robyn Lawley © Instagram / Robyn Lawley
von Maike Schwinum