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Nicht ohne unsere Haustiere: Diese beiden Abenteurer sind mit Hund und Katze unterwegs

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 30. Juni 2016

Schließlich ist alles eine Frage der Organisation.

Als Katzenbesitzer tut man sich manchmal ein bisschen schwer, den Urlaub in vollen Zügen zu genießen. Schließlich vertraut man seinen Liebling einer anderen Person an. Egal ob Haustierpension oder ein guter Freund - man selbst kennt seine Fellnase ja einfach besser als die vorübergehende Pflegekraft. Warum also nimmt man den felligen Freund nicht einfach mit auf Tour?

Was bei Hundebesitzern​ beinah eine Selbstverständlichkeit ist, hat sich bisweilen bei Katzenbesitzern noch nicht so etabliert. Dabei ist es doch eigentlich gar nicht so schwer, wie uns zwei Abenteurer vormachen. Der Brite Sebastian und sein Freund, Norweger Finn, haben Katze Luigi und Mops Bandito, die sonst gemeinsam im schönen, aber städtischen Barcelona leben, nämlich schon mit auf Wanderschaft genommen.

Und das nicht nur irgendwohin. Denn Luigi und Bandito durften bisher nicht nur die große Freiheit und das Bereisen spanischer Nationalparks erleben, sondern sie werden immer die erste Katze und der erste Mops sein, die den Jakobsweg gemeistert haben. Ja, ihr habt richtig gelesen, Sebastian, Finn, Luigi und Bandito haben gemeinsam die knapp 800 km Fußweg zur Grabstätte in Santiago de Compostela zurückgelegt.

Um den Tieren auf der Reise nicht zu viel zuzumuten, hatten Sebastian und Finn eine Art 'doggy stroller' (zu deutsch: "Hunde-Kinderwagen") dabei. Auch das Schlafen im Zelt hatten sie schon Wochen vor dem Aufbruch geübt. "Als wir alles verkauft hatten", so erzählt Sebastian in einem Interview mit 'MailOnline Travel', "um den Trip zu finanzieren, waren die Tiere auch soweit, dass sie sich an den Wagen und das Zelt gewöhnt hatten. Unzertrennlich waren und sind die beiden schon immer."

Einen Plan B hatten die Naturfreunde selbstverständlich auch: "Wir haben von Anfang an eingeplant, dass es den Tieren auch zu stressig werden könnte und dann wären wir umgedreht."

Wer von euch jetzt darüber nachdenken sollte, seine Katze vielleicht auch mal mit in den Urlaub zu nehmen, dem könnten Finn und Sebastian mit Rat und Tat zur Seite stehen. "Es ist eigentlich ziemlich leicht, wenn man sich einredet, dass es ihr Urlaub ist und wenn man die Möglichkeiten und Grenzen der Tiere nicht überschreitet."

Na, dann fangt ihr am besten schon mal damit an, das Zelt auf dem Balkon aufzuschlagen! Noch ein paar Eindrücke davon, wie es aussehen kann, mit seinem geliebten Haustier "on Tour" zu sein, bekommt ihr auf der Instagram-Seite von Luigi und Bandito.

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von Anne Walkowiak