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Dieser süße Junge wird fies im Internet beschimpft - doch seine Familie hat die perfekte Antwort

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 9. September 2015

Der kleine Quaden und seine Mama lassen sich nicht unterkriegen. Alles, was sie wollen, ist die Leute aufzuklären und ihnen die Augen zu öffnen.

Als Yarraka Bayles vor ein paar Tagen ein Video bei Facebook teilt, will sie ihre Verwandten und Freunde wissen lassen, welchen Spaß ihr kleiner Sohn Quaden beim Entdecken seines eigenen Spiegelbildes hat. Fröhlich zieht der 4-Jährige Grimassen und freut sich über die Bewegungen, die sein "Gegenüber" ihm gleich tut. Leider wird das Video über die Grenzen von Yarrakas persönlicher Facebook-Seite geteilt und Quaden so zum Opfer gemeiner Internet-Trolle.

Denn der 4-jährige hat eine Wachstumsstörung namens Achondroplasie, die häufigste Form des genetisch bedingten Kleinwuchses. Er war gerade drei Tage alt, da diagnostizierten Ärzte die Mutation bei dem kleinen Jungen. Seitdem kämpfen Quaden und seine Mutter Yarraka dafür, die Krankheit bekannter zu machen und die Menschen darüber aufzuklären. Vor einigen Monaten gründet Yarraka deshalb eine eigene Facebook-Seite. 'Stand tall 4 dwarfism' (auf Deutsch: "Mach dich stark für Zwergenwuchs") hat bereits mehr als 4.000 Unterstützer.

Das Video des kleinen Quaden vor dem Spiegel teilt Yarraka allerdings nicht auf der öffentlichen Seite. Um ihren Jungen zu schützen, postet sie es nur auf ihrer privaten und für Außenstehende geschützten Seite. Trotzdem müssen es einige ihrer vermeintlichen Freunde verbreiten, denn innerhalb kürzester Zeit wird der Clip 500 mal geteilt. Es dauerte nicht lange, bis die ersten gemeinen und wirklich verletzenden Kommentare zu Quadens Aussehen erscheinen.

That awkward moment when u wake up & you're not quiet sure who u are anymore so this is what u do to make sure it's really u...

Posted by Yarraka Bayles on Samstag, 22. August 2015

​Während Quaden und Yarraka über die Zeit gelernt haben, die meisten der Kommentare einfach zu ignorieren und sie zu löschen - nach dem Motto "Es gibt immer jemanden, dem das nicht gefällt. Schüttel es einfach ab" - unternimmt ihre Familie einen ganz anderen Schritt. Einige der gemeinen Kommentare wurden von 'normalen' Profilen geschrieben. Also kontaktiert die Familie beispielsweise den Arbeitgeber eines gemeinen Hetzers und informiert diesen über das Geschehen.

Glücklicherweise sind die gemeinen Kommentare in der Minderheit und Quadens Unterstützer immer in der Mehrheit. Oder, wie seine Mutter auf ihrem Instagram-Profil postet: "Hater hassen dich nicht wirklich, sie hassen sich selbst, weil sie eifersüchtig und unsicher sind!"

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