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Kann dein Baby aussehen wie dein Ex-Freund? Diese neue Studie überrascht uns!

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 26. Mai 2017

Wie bitte?! Die Erkenntnisse dieser neuen Studie haben uns wirklich staunen lassen.

"Na, wem sieht er/sie ähnlich?" ist meistens eine der ersten Fragen, die frischgebackene Eltern zu hören bekommen. Auch wenn es in den ersten Monaten schwer zu sagen ist, mutmaßen alle Freunde, Bekannte und Verwandte am liebsten sofort darüber, ob der Nachwuchs Papas Nase, Mamas Augen oder gar Omas Haaransatz geerbt hat.

Doch was, wenn das Baby nicht nur Ähnlichkeit mit Mama und Papa hat - sondern auch mit Mamas Ex! Laut einer neuen Studie der australischen Universität in New South Wales, ist das gar nicht mal so unwahrscheinlich. Angeblich kann sich zumindest die Größe des Kindes an einem ehemaligen Liebhaber orientieren.

Fliegen sind die Versuchsobjekte

Die Forscher führten ihre Untersuchung an Fliegen durch und fanden heraus, dass ehemalige Sexualpartner eines Weibchens dauerhaft genetisches Material in ihrer Gebärmutter zurücklassen. Wenn sich das Weibchen dann mit einem anderen Männchen fortplanzt, vermischen sich sein Genmaterial mit dem seines Vorgängers. Diese Art der Vererbung nennt sich "Telegonie".

Tatsächlich zeigen spätere Untersuchungen dann, dass der Fliegen-Nachwuchs genetische Ähnlichkeit mit dem Ex-Partner seiner Mutter hat. Diese Ähnlichkeit betrifft allerdings nur die Körpergröße: So wird das Kind von zwei kleinen Fliegen nicht etwa auch klein wird, sondern eher groß, wenn der ehemalige Partner der Mutter-Fliege groß war.

Telegonie-Potenzial bei Menschen

Bei Fliegen lässt sich diese Telegonie also zumindest in Sachen Körpergröße belegen. Aber ist das auch wirklich 1:1 auf uns Menschen übertragbar? Angela Crean, Leiterin der australischen Studie, zog folgendes Fazit: "Das Potenzial für Telegonie existiert in jeder Art, die sich mehrfach verpaart."

Mit anderen Worten: Ja, dein Baby KÖNNTE Genmaterial von deinem Ex erben - die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber so gering, dass wir uns darum eigentlich keine Sorgen machen müssen.

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von Maike Schwinum