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Was ein Fremder über ihre Tochter mit Downsyndrom sagt, lässt diese Mutter sofort in Tränen ausbrechen

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 16. Juni 2016

Diese Frau hat sich schon viel anhören müssen, doch mit so einem Kommentar hätte sie im Leben nie gerechnet.

Pams Tochter Sophia wurde mit dem Downsyndrom geboren. Fragende Blicke und unaufgeforderte Kommentare sind die zweifache Mutter und ihre 18 Monate alte Tochter leider schon gewohnt. Doch am letzten Sonntag erlebte Pam etwas, das sie für den Rest ihres Lebens im Herzen tragen wird.

An diesem Vormittag ist Pam gemeinsam mit Sophia in einem Café. Die Blicke der anderen Frauen nimmt Pam deutlich wahr. An diesem Tag stören sie die Mutter ganz besonders. Doch dann kommt ein Pärchen auf Mutter und Tochter zu und Pam rechnet mit dem Schlimmsten. In einem Facebook-Post beschreibt die Kanadierin ihr Erlebnis wie folgt:

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Ich saß mit meiner Tochter im 'Tim Horton's', so wie wir es öfter machen. Zwei Frauen neben uns begannen zu gucken und zu tuscheln. Aber diese Situation kennen wir schon, denn meine Tochter Sophia wurde mit dem Downsyndrom geboren. Ich saß also da und sah, wie die beiden Frauen ihre Hälse reckten, um einen besseren Blick zu erhaschen und nicht bemerkten, dass ich sie genauso anstarrte. Heute hat es mich gestört. Es hat mich richtig genervt.

Und genau da kam dieses Pärchen auf mich zu und ich dachte, "Na toll! Noch mehr Leute, die mal genauer hinschauen wollen!"

Der Mann grüßte Sophia mit einem High five und einem Händedruck und Sophia lachte und winkte zurück. Er sah mich mit Tränen in den Augen an und sagte: "Ich habe eine Geschichte, die ich wirklich gerne mit Ihnen teilen möchte. Aber ich habe Angst, dass ich sie nicht bis zum Ende erzählen kann, ohne in Tränen auszubrechen."
Ich machte ihm Mut seine Geschichte zu teilen, denn nun war ich neugierig. Diese Unterhaltung hatte ich nicht erwartet.

Er erzählte mir, dass er gestern die Nachrichten gesehen hatte. Da hatten sie ein Interview mit einer Mutter gezeigt, die kürzlich ein Kind mit großen Einschränkungen geboren hatte. Sie war in den Nachrichten, um sich zu verteidigen, dass sie das Kind bekommen hatte. Sie musste ihre Entscheidung verteidigen, das Kind nicht abgetrieben zu haben, obwohl Ärzte ihr dazu geraten hatten. Der Mann sagte: "Der Punkt ist, du weißt nie, welchen Einfluss eine Person auf dein Leben haben kann. Du weißt nie, wozu ein Mensch im Stande ist, es sei denn, du gibst ihm diese Möglichkeit." Kurz bevor er ging schaute er mich an und sagte: "Sie sind eine wunderschöne Person. Ihre Tochter ist wunderschön. Herzlichen Glückwunsch!"

Ich fing sofort an zu weinen. Da saß ich also, mitten in einem Cafe und weinte Rotz und Wasser. Dieser Mann war der erste völlig Fremde, der mir zur Geburt meiner Tochter Sophia gratuliert hatte. Er war der erste Fremde, der den Wert, die Kostbarkeit und die Schönheit meiner Tochter gesehen hat.

In einer Welt, in der über das Leben meiner Tochter getuschelt wird, in der sie angestarrt wird, hat dieser Mann ihre Bedeutung gesehen.

​Allein beim Lesen des Posts haben wir sofort eine Gänsehaut. Es ist nicht auszudenken, welche Emotionen da in Pam losgetreten wurden. Es ist ziemlich unglaublich, mit welcher Ignoranz manche Menschen über andere urteilen und wir hoffen, dass Pam und Sophia noch viel öfter auf Menschen treffen, die unvoreingenommen, frei und freundlich handeln.

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