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© facebook.com/ Lucy Hatami
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Ein Junge beschwert sich über ihr weinendes Baby - doch mit dieser Reaktion seines Vaters rechnet er nicht

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 16. August 2016

Man sollte eben nicht vergessen, dass man selbst vielleicht auch mal klein war.

Kinder sind zuweilen laut. Wenn sie sich unwohl fühlen, Hunger haben oder müde sind, der Spracherwerb aber noch eine Weile auf sich warten lässt, dann weinen Kinder. Alle Kinder. Und meistens können sich Eltern nicht aussuchen, wann ihre Kinder weinen. So zum Beispiel auch in einem vollen Restaurant.

Die Amerikanerin Lucy Hatami und ihr acht Monate alter Sohn Ben waren unterwegs, um sich in einem Restaurant ein ausgedehntes Frühstück zu gönnen. Doch Ben war nicht gut drauf. Der kleine Junge weinte und jammerte, während Lucy anstand, um sich ihr Frühstück vom Buffet zu holen. Zu viel für einen jungen Mann Anfang 20. Er äußerte leise, aber für alle hörbar, dass er sich wohler fühlen würde, wenn Lucy ihren Sohn zum Schweigen bringen könnte. Wie gut, dass der junge Mann in Begleitung seines Vaters da war, denn der hatte ihm darauf hin ordentlich was zu sagen.

In einem Facebook-Post wandte sich Lucy an ihre Freunde,​ um ihnen von der ungewöhnlichen Situation zu erzählen.

Dieser Moment, wenn du in einem Restaurant bist und versuchst, in Ruhe zu frühstücken, dein 8 Monate alter Sohn aber weint und ein Typ (Anfang 20) vor sich hin murmelt, "Ich wünschte, sie würde es ruhig stellen!"

Bevor ich überhaupt in der Lage war zu reagieren, taucht sein Vater hinter ihm auf, gibt ihm eine Schelle auf den Hinterkopf und sagt, "Was, glaubst du etwa du warst perfekt? Du warst eine richtige kleine Heulsuse. Jetzt hör auf ein Arsch zu sein, geh hin und entschuldige dich bei ihr und biete an, ihr beim Tragen zu helfen, da sie offensichtlich alle Hände voll zu tun hat!" Also habe ich mein Frühstück, inklusive eigenem Kellner und einem wundervollen Kaffee bekommen.

Danke an diesen wundervollen Vater, der sich selbst nach 20 Jahren noch daran erinnert, was es bedeutet, Eltern eines Babys zu sein.

So schnell kann aus einer wirklich beklemmenden Situation das beste Erlebnis des Tages werden. Dem Vater des jungen Mannes gebührt wirklich der Dank eines jeden Elternteils. Denn wie oft fühlt man sich verloren und unwohl, wenn das eigene Kind wie aus dem Nichts anfängt zu schreien oder zu wüten. Anstatt die Eltern vorwurfsvoll oder bedauernd anzustarren, kann man nämlich auch helfen. Einfach so. Ehrlich.

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