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Alt, krank und oft übersehen: Dieser Mann adoptiert die Vierbeiner, die sonst keiner haben will

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 21. März 2016

Steve Greig hat bis heute 10 Senioren-Hunde aus dem Tierheim adoptiert, um ihnen einen schönen Lebensabend zu schenken.

Als Steve Greig seinen geliebten Vierbeiner und somit seinen besten Freund verlor, war er am Boden zerstört. Monatelang ging er traurig und schwermütig durchs Leben - bis ihm eine Idee kam. "Ich beschloss, dass ich mich erst besser fühlen würde, wenn etwas Gutes passieren würde, was nicht passiert wäre, wenn mein Hund nicht gestorben wäre", erzählt Steve im Gespräch mit 'The Dodo'. Also entschied er sich, einem anderen Vierbeiner ein gutes Leben zu schenken.

Doch nicht irgendeinem Vierbeiner - Steve ging in sein örtliches Tierheim im US-Bundesstaat Colorado, um den Hund zu adoptieren, der bereits alt war und die geringste Chance hatte, adoptiert zu werden. Denn eben diese Hunde werden von anderen potentiellen Besitzern häufig übersehen. "Ich adoptierte einen 12-​jährigen Chihuahua, der vier kaputte Knie und einen Herzfehler hatte", so Steve.

Und das war erst der Anfang. Bis heute hat Steve 10 (!) Heimhunde adoptiert, die sonst keiner haben wollte. Alle von ihnen sind alt, krank oder haben ein Handicap - doch für Steve sind sie das Großartigste, was ihm je geschehen ist. Auf seinem Instagram-Account, der mittlerweile fast eine halbe Millionen Fans hat, teilt der Amerikaner regelmäßig Schnappschüsse seiner großen, tierischen Familie. Zu der gehören übrigens auch ein Hängebauchschwein namens Bikini, zwei Enten, Katzen, Tauben und ein paar Hühner.

© Instagram / wolfgang2242

"Ein normaler Tag beginnt für mich um 5 Uhr morgens. Da stehe ich auf und mache für alle Frühstück", erzählt Steve. "Es gibt immerhin 10 Hunde und sie alle werden unterschiedlich ernährt." Außerdem müssen viele der Hunde regelmäßig Medikamente bekommen, um die Steve sich kümmern muss. Seine Tage sind dann gefüllt mit Spaziergängen im Park, Tierarztbesuchen und jeder Menge Liebe und Kuscheln. Während seiner Mittagspause kehrt er nach Hause zurück, um sich um die Vierbeiner zu kümmern.

"Wo auch immer ich mich hinsetze oder -lege, habe ich gleich mindestens drei oder vier Hunde um mich herum", so Hundepapa Steve. Und auch wenn es anstrengend ist, würde er sein Leben mit so vielen Tieren niemals aufgeben. "Es erfüllt mich einfach zu wissen, dass sie glücklich, geliebt und umsorgt sind. Das macht die ganze Arbeit umso wertvoller."

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von Maike Schwinum