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Diese Bilder rütteln auf: So hart urteilen wir über Frauen wegen dem, was sie tragen

von Maike Schwinum Erstellt am 19. März 2015

Diese Fotokampagne soll uns die Augen öffnen: Frauen sollte man wegen ihrer Kleidung nicht gleich in Schubladen stecken.

Wie tief ist ihr Ausschnitt? Wie kurz ist ihr Rock? Wie hoch sind ihre Absätze? Dies sind die Kriterien, nach denen Frauen meist als erstes beurteilt werden. Ist der Rock zu kurz, gilt sie gleich als leicht zu haben. Ist der Ausschnitt nicht tief genug, denkt man, sie hat wohl etwas zu verstecken. Und nicht nur Männer sind Schuld an diesem klicheehaften Denken - auch wir Frauen selbst beurteilen einander nach diesen ersten Eindrücken viel zu schnell.

Doch ein Mensch lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken, bloß weil die Kleidung eine bestimmte Länge hat. Der Meinung waren auch Studenten der 'Miami Ad School' in Hamburg und starteten deswegen eine Kampagne mit dem Namen "Don't measure a woman's worth by her clothes" - auf Deutsch: "Miss den Wert einer Frau nicht an ihrer Kleidung."

Im Zuge dieser Kampagne veröffentlichten die Studenten Bilder, die eine starke Botschaft überbringen. Wie an einem Lineal, lässt sich an der jeweiligen Länge von Absatz, Rock oder Ausschnitt ablesen, welchen "Titel" eine Frau trägt.

​Übersetzt bedeuten die einzelnen Begriffe:​​
- Hure
- Schlampe
- "Sie wollte es doch so"
- provokant
- aufreizend
- langweilig
- altmodisch
- prüde

Wir stimmen der Message dieser Kampagne zu einhundert Prozent zu! Keine Frau sollte vorschnell danach beurteilt werden, was sie trägt oder sich Beleidigungen und Anfeindungen gefallen lassen müssen. Teilt diese Geschichte, wenn ihr genauso denkt!