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Dieser Angestellte geht über seine Pflicht hinaus, um einer alleinreisenden Mutter zu helfen

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 20. Juli 2016

Diese einfache und doch so bewundernswerte Geste bewegt gerade Menschen auf der ganzen Welt.

Es kann manchmal so einfach sein, jemandem unter die Arme zu greifen und ganz selbstlos etwas Nettes zu tun. Das beweist diese Geschichte, die momentan die Herzen von Menschen im Netz erwärmt. Die Amerikanerin Coty Vincent postete vorige Woche das Bild eines Mitarbeiters der Autovermietung 'Enterprise', John Goodlett.

John hält auf dem Schnappschuss einen von Cotys Zwillingen im Arm. Zu dem Post beschreibt ​die Mutter, dass der hilfsbereite Mitarbeiter noch viel mehr tat, als sie nur mit einem Mietwagen zu versorgen.

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Das ist John und er arbeitet bei Enterprise. Er ist auch ein Zwilling und seine Zwillingsschwester ist seine beste Freundin. Während er mir mit meinem Mietwagen half, da ich in einen Unfall verwickelt war, hielt er einen meiner Zwillingssöhne, da ich keinen Zwillingskinderwagen habe. Er ist einer der einfühlsamsten und warmherzigsten Menschen, die ich je kennengelernt habe. Wir brauchen mehr Menschen wie John, die bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen. Sei ein John!

Um andere dazu anzuregen, ebenso hilfsbereit zu sein wie John, startete Coty den Hashtag #BeAJohn (auf Deutsch: "Sei ein John") - und das war ein voller Erfolg! Bis heute haben fast 200.000 Menschen auf ihren Beitrag reagiert und er wurde fast 30.000 Mal geteilt. Im Gespräch mit der 'Huffington Post' erklärt Coty, warum der Einsatz des Enterprise-Mitarbeiters ihr so viel bedeutete: "Alltägliche Aufgaben, die einst so einfach waren, sind mit zwei kleinen Babys, die noch nicht laufen können, auf einmal unmöglich".

​Auch Enterprise selbst reagierte auf den erfolgreichen Post und überraschte die Mutter mit einem Zwillingskinderwagen für ihre Babys. Selbstverständlich bekam John auch eine Überraschung: Die Autovermietung spendete auf seinen Wunsch hin eine großzügige Summe an eine Wohltätigkeitsorganisation, die John unterstützt.

Der Mitarbeiter selbst aber sieht seine Geste, die weltweit so gefeiert und gelobt wird, als selbstverständlich an. "Ich bin selber Zwilling und es war einfach ein Instinkt", so John. "Ich habe einfach verstanden, dass sie jemanden brauchte, der ihr unter die Arme greift."

Selbstverständlich oder nicht - wir sind begeistert von dem selbstlosen Einsatz und der bedeutsamen Hilfeleistung von diesem Mann. Weiter so!

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von Maike Schwinum