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Dieser Hund wurde jahrelang misshandelt - doch sein heutiger Lebensmut rührt uns zu Tränen

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 17. August 2015

Hündin Khalessi sieht ungewöhnlich aus, doch braucht nach ihrer schlimmen Vergangenheit einfach nur Liebe, wie jeder andere Vierbeiner.

Dürfen wir vorstellen? Das ist Khalessi, eine junge Pitbull-Dame, die in ihrem Leben schon eine ganze Menge durchmachen musste. Auf den ersten Blick ist das Aussehen der Hündin abschreckend - doch wenn man hört, was für eine tragische Geschichte dahinter steckt, ist die Kraft von Khalessi einfach nur bewundernswert.

Stephanie Paquin, die Gründerin der Hunderettungsorganisation 'Passion 4 Pits', und ihr Ehemann Mike Fleury retteten Khalessi Anfang August aus einem Tierheim im US-Bundesstaat Florida. Eigentlich waren sie da, um einen anderen Hund vor dem Einschläfern zu retten. Doch als sie Khalessi trafen, mussten sie auch ihr Leben retten. Denn mit ihrem deformierten Gesicht und ihren anderen Einschränkungen, wäre die Hündin vermutlich im Tierheim gestorben.

Khalessi, deren Alter auf etwa 2 Jahre geschätzt wird, wurde wenige Tage zuvor in einem Vorgarten gefunden, wo man sie offenbar einfach weggeworfen hatte. Die Tierärztin des Heims informierte Stephanie und ihren Mann, dass die Hündin über lange Zeit "systematisch misshandelt" wurde und ihre Nase und Kiefernhöhle fehlten. Außerdem habe sie einen gebrochenen Rücken, gebrochene Rippen und könne ihre Hinterbeine nicht mehr benutzen.

© Facebook / Passion 4 Pits Rescue

Stephanie und Mike wurden sofort von Emotionen übermannt, als sie Khalessi sahen. "Wir trafen sie und sie begann sofort zu jaulen", so Stephanie. "Ihre Augen waren so glücklich und sie schien einfach so froh, Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie wackelt mit ihrem Schwanz, doch die Schäden, die ihr zugefügt wurden, waren deutlich zu sehen. Sie war trotzdem so fröhlich und versuchte einfach, stark zu bleiben."

In ihrem kurzen Leben musste diese Hündin schon eine Ganze Menge erleiden. Sie wurde misshandelt von Menschen, denen sie vertraute. Wer genau die Täter sind, ist noch nicht geklärt. Die Polizei konnte Khalessis einstige Besitzer noch nicht ausfindig machen, doch sie hofft, sie bald zu finden. Währenddessen kümmert sich Stephanie liebevoll um die Hündin, die trotz all dem Leid nicht verlernt hat, zu lieben.

Momentan sammelt Stephanie über eine Fundraising-Seite Spenden, um für die vielen Behandlungen, Operationen und Medikamente zu zahlen, die Khalessi benötigt. Die Hündin soll eine neue Nasenhöhle bekommen, damit sie wieder durch ihre Nase atmen kann. Zudem soll sie mit Hilfe einer Behandlung bald wieder auf ihren Hinterbeinen laufen können.

Wir drücken Khalessi alle Daumen und hoffen, dass sie nach ihrer schlimmen Vergangenheit bald wieder wie eine ganz normale, gesunde Hündin leben kann.

von Maike Schwinum