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Liebe Mamas, SO offen müssen wir mit unseren Töchtern über unsere Körper sprechen

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 29. März 2017

"Warum ist dein Bauch so groß, Mama?"

Wie oft habt ihr schon vorm Spiegel gestanden und mit eurem Aussehen gehadert? Hier ein bisschen Speck zu viel, da eine störende Falte oder unschöne Narbe - irgendwas finden wir immer, was uns nicht gefällt. Dabei denken wir oft überhaupt nicht daran, dass diese Kritik nicht nur unserem Selbstbewusstsein schadet, sondern sogar dem unseres Nachwuchses.

Kinder bekommen alles mit und nehmen wie kleine Schwämme sofort auf, was sie so erleben. Hören sie also, wie Mama ständig über ihren Körper schimpft, keinen Bikini tragen will oder sich auf Bildern versteckt, wachsen auch sie mit diesem negativen Körpergefühl auf.

Doch das können wir verhindern! Natürlich ist es leichter gesagt als getan, aber diese Anekdote von Allison Kimmey, einer zweifachen Mutter aus den USA, zeigt uns, wie es richtig geht...

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Heute während ich mit meiner Tochter am Pool lag:
Sie: "Warum ist dein Bauch so groß, Mama?"
Ich: "Was meinst du, mein Schatz?"
Sie: "Diese Streifen, Mama." (Sie zeigt auf die Dehnungsstreifen auf meinem Bauch)
Ich: "Oh, das sind Dehnungsstreifen."
Sie: "Woher kommen sie?"
Ich: "Tja, als ich etwas älter war als du, bekam ich einige Streifen, weil ich zu schnell gewachsen bin! Und einige der Streifen sind von der Zeit, als du in meinem Bauch herangewachsen bist."
Sie sieht mich neugierig an.
Ich: "Sie glänzen und schimmern, sind sie nicht schön?"
Sie: "Ja, ich mag diesen am meisten, er glitzert so. Wann kann ich welche kriegen?"
Ich: "Oh, du bekommst deine Glitzer-Streifen, wenn du etwas älter bist, Schatz."

ES IST WICHTIG WIE WIR MIT UNSEREN TÖCHTERN ÜBER UNSERE KÖRPER SPRECHEN!

Sie hören zu. Sie stellen Fragen. Und es ist an UNS ihnen zu zeigen, wie sie sich fühlen sollten! Trägst du die Scham, die die Gesellschaft dir auferlegt hat, weiter? Oder bringst du ihnen eine neue Art der Liebe bei?

© Facebook / Allison Kimmey

Natürlich sind Dehnungsstreifen nichts, was man sich wirklich herbeiwünscht - das wird Allisons Tochter in ein paar Jahren auch erkennen. Doch sie sind eben auch nichts, wofür man sich schämen muss. Und genau das macht Allison in diesem Gespräch wunderbar deutlich.

​Unsere vermeintlichen Makel müssen nicht versteckt, totgeschwiegen oder gar beschimpft werden. Wir dürfen uns selbst MIT ihnen lieben! Was sagt ihr dazu?

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Zitate fürs Leben © iStock
von Maike Schwinum