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Helfen statt Starren: Warum der Post dieser Mutter eines autistischen Jungen so wichtig ist

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 3. Mai 2017

"Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich war."

Wie die meisten von uns hat auch Shekira, eine Mutter aus dem amerikanischen New Jersey, schon oft im Netz von Heldentaten oder tollen Gesten von hilfsbereiten Fremden gelesen. Umso wichtiger war es ihr deshalb, ihr eigenes Erlebnis zu teilen, als eine fremde Frau keine Mühen scheute, um ihr und ihrem autistischen Sohn zu helfen.

Shekira war mit dem 6-jährigen Jaiden nur für einen kurzen Zwischenstopp in einem Kosmetikladen, als der autistische Junge vor lauter Unruhe begann wütend zu werden und auszurasten. Anstatt ihm nur böse Blicke zuzuwerfen, entschied sich eine Mitarbeiterin ihm zu helfen und bot an, auf Jaiden aufzupassen.

Die Mutter teilte die Geschichte auf ihrem Instagram-Account

I just wanted to share this story because I always read other stories from parents of a worker or a stranger going above and beyond for their autistic/special needs child and they always make me so happy. This is my son and a new friend he made at the Neptune City Beauty Supply Store. Jaiden was restless and hungry, but we had to make a quick run to the store on the way home. When he gets that way, it is almost impossible to get him to focus and stand still, so he was all over the store and touching pretty much everything. But I know he can't help it. This woman, that we never met, saw him having a small meltdown and instead of the usual stares/silent judgement/attitude, she was so kind. She offered to watch after him while my mom and I shopped. She pulled out her phone and had him do a little photo shoot and some dancing while he tried on their sunglasses. My son was so happy. I've never experienced anything like that in my 6 years of being an Autism parent. And I can't explain how grateful I was. Jaiden cried when we had to leave, but he gave her a hug and told her he would miss his new friend. We all gave her a hug. And this Sunday, we're going to visit and bring her some ice cream. Kindness really matters. #autism #autismawareness #asd #story #kindness #makeadifference #grateful #thankful #blessing #understanding #acceptance #aboveandbeyond #specialneeds #journey #friend #caring #love #support #share #customerservice #autismparent #family #good #lovewhatmatters #positivity #newjersey

Ein Beitrag geteilt von Shekira (@shekiraf) am 25. Apr 2017 um 7:27 Uhr

Ich wollte diese Geschichte mit euch teilen, weil ich ständig Geschichten von anderen Eltern lese, in denen ein Mitarbeiter oder Fremder für ein autistisches/behindertes Kind über seine Pflicht hinausging, denn sie machen mich immer so glücklich.

Das ist mein Sohn und seine neue Freundin, die er im Kosmetikshop kennenlernte. Jaiden war unruhig und hungrig, aber wir mussten nur kurz auf dem Weg nach Hause in den Laden. Wenn er so wird, dann ist es unmöglich, ihn dazu zu bringen, sich zu konzentrieren oder ruhig zu bleiben, deshalb lief er durch den ganzen Laden und fasste alles an. Aber ich weiß, dass er nichts dagegen tun kann.

Diese Frau, die ich nicht kannte, sah, wie er ein wenig ausrastete und anstatt, wie so viele andere, zu starren oder ihn still zu verurteilen, war sie einfach nur nett. Sie bot an, auf ihn aufzupassen, während meine Mutter und ich einkauften. Sie holte ihr Handy hervor und machte ein kleines Fotoshooting und tanzte mit ihm, während er Sonnenbrillen anprobierte.

Mein Sohn war so glücklich. So etwas habe ich in den 6 Jahren, in denen ich die Mutter eines Autisten bin, noch nie erlebt. Und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich war. Jaiden weinte, als wir gehen mussten, aber er umarmte sie und sagte ihr, er würde seine neue Freundin vermissen. Wir alle umarmten sie. Und diesen Sonntag werden wir sie noch einmal besuchen und ihr Eis vorbeibringen. Freundlichkeit ist wirklich wichtig.

Die darauffolgende Woche kehrten Jaiden und Shekira tatsächlich zu dem Laden zurück, um der hilfsbereiten Mitarbeiterin Eis vorbeizubringen. "Jaiden erinnerte sich daran, dass sie sagte, ihre Lieblingseissorte sei Schokolade, also brachten wir ihr welche", schreibt die Mutter in einem weiteren Post.

So hilfsbereite Menschen wie diese Frau muss es viel öfter geben, finden wir. Hut ab!

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von Maike Schwinum