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Sie schläft neben ihrer Tochter im Kinderbettchen ein - der Grund dafür ist berührend

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 12. April 2016

Denn sie hatte ihrer Tochter ein Versprechen gegeben.

Babys schreien. Das gehört genauso zu ihrer Entwicklung wie das Lernen von Sprache oder das Gehen auf eigenen Beinen. Für Eltern ist es allerdings nicht immer leicht, das Schreien des eigenen Kindes zu ertragen. Hilflos sucht man nach dem Grund, der das Baby schreien lässt. Hunger, Durst, Müdigkeit, Schmerzen - man spielt einfach alles durch und versucht alles, um dem Kind in irgendeiner Weise helfen zu können.

Dayna Mager ist seit Oktober letzten Jahres selber Mutter. Sie weiß, wie zermürbend es sein kann, wenn das Baby keine Ruhe findet, man selbst mit den Nerven am Ende ist und einfach nicht mehr weiter weiß. An einem Abend ist Dayna so kaputt, dass sie sich einfach zu ihrer schreienden Tochter Luella legt. Sie klettert einfach mit in das viel zu kleine Babybett, ihre Tochter an sich geschmiegt und schläft ein. Ihr Mann hält diesen Schnappschuss fest.​Hinter diesem Bild steckt tatsächlich aber eine Geschichte, die tief bewegt und die Dayna zu einem Versprechen bewogen hat, dass sie niemals in ihrem Leben brechen will.

Unter dem Bild schreibt die Mutter:

Eines der ersten Male, für die wir Luella zu Hause gelassen hatten, war für ein Kirchenkonzert. Bei diesem Zusammenkommen trafen wir einen Missionar, der uns seine Geschichte erzählte und die traf mich in Mark und Bein. Ein Moment, der sich für immer in mein zerbrechliches, Hormon getriebenes Neumama-Herz gebrannt hat, welches schon 100 Mal zerbrechlicher war, nachdem ich sie [Luelle] kennengelernt habe.

Dieser Missionar war in einem Waisenhaus in Uganda und vorher schon in vielen anderen, aber dieses war anders. Er betrat eine Station, mit über 100 belegten Krippen. Mit Erstaunen lauschte er den Geräuschen, doch das einzige, dass er vernehmen konnte, war Stille. Ein Geräusch, dass auf jeder Station selten ist, aber ganz besonders auf einer Station mit über 100 Babys. Er wandte sich an die Oberschwester und fragte, wieso diese Station so still sei. Und ihre Antwort ist etwas, dass ich nie in meinem Leben vergessen werde. NIE. Das war mein 'Warum'-Moment.
Sie sah ihn an und sagte, "Nach ungefähr einer Woche hier, unzähligen Stunden Geschrei, hören sie wahrscheinlich auf, wenn sie begreifen, dass keiner zu ihnen kommt..."


Sie hören auf zu weinen, wenn sie begreifen, dass niemand zu ihnen kommt, um ihnen zu helfen. Nicht in 10 Minuten, nicht in 4 Stunden, und vielleicht sogar niemals.

Gebrochen.

Ich zerbrach. Ich hätte sprichwörtlich Teile meines Herzens in dem Hörsaal aufsammeln können. Stattdessen vernahm ich in mir ein Verlangen, einen Hunger... ein Versprechen in meiner Seele.

Als wir an dem Abend nach Hause gekommen sind und ich spürte, wie Luella ihren kleinen Körper gegen meinen presste, als ich sie schaukelte, gab ich ihr ein Versprechen. Das Versprechen, dass ich immer für sie da sein würde.

Immer. [...]

Wir werden immer ihr 'sicherer Hafen' sein und wir werden immer für sie da sein.

Mit ihrer Geschichte will Dyala möglichst viele Eltern erreichen und ihnen vielleicht auch ein bisschen helfen. In guten, wie in schlechten Zeiten.

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