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Eine echte Super-Mama: Diese Mutter pumpt Milch ab, während sie einen Marathon läuft

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 16. September 2016

"Stillen und Mama-Sein schränkt nicht in dem ein, wozu wir Frauen in der Lage sind."

Mamas sind echte Superheldinnen, keine Frage. Sie ziehen mit viel Liebe und Einsatz Kinder groß, sie jammern nicht, wenn sie ihre Bedürfnisse oft hinten anstellen müssen, und in Sachen Multitasking macht ihnen niemand etwas vor. Diese wahren Superkräfte hat kürzlich Anna Young bewiesen, eine Mutter aus dem US-amerikanischen Seattle.

Es ist gerade einmal fünf Monate her, dass sie ihre kleine Tochter zur Welt gebracht hat - und trotzdem ist Anna schon einen Halbmarathon gelaufen. Und dabei hat sie ihre mütterlichen Pflichten auch nicht außer Acht gelassen! Kein Wunder, dass dieser Schnappschuss, den Anna auf der Facebook-Seite 'Occupy Breastfeeding' teilte, aktuell um die Welt geht.

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Gestern bin ich einen Halbmarathon gelaufen, fünf Monate nach der Entbindung. Ich musste um 4:30 Uhr morgens das Haus verlassen und der Lauf startete um 6:45 Uhr. Ich stillte meine Tochter bevor ich das Haus verließ, pumpte nach den ersten 13 Kilometern Milch ab und stillte sie nochmals, nachdem ich ins Ziel eingelaufen war. Diese Facebook-Gruppe die 'Le Leche'-Liga hat mich motiviert, einen Weg zu finden, gleichzeitig das Rennen zu laufen und mich um meine Tochter zu kümmern.

Falls ihr gerade zu rechnen versucht: Ein Halbmarathon ist etwa 21 Kilometer lang und startet meist in den frühen Morgenstunden - was für stillende Mutter natürlich ein Problem darstellt. Denn du willst deinen "Vorrat" nicht dadurch kaputt machen, dass du lange Zeit nicht abpumpst oder stillst. Und du willst natürlich keine angeschwollenen, schmerzenden Brüste beim Laufen.

Also was tun? Den Marathon einfach nicht laufen? Zwischendurch anhalten, abpumpen und sich dadurch den Rhythmus kaputt machen? Nein, Anna hatte eine ganz andere Idee: Sie pumpte ihre Milch einfach mitten im Lauf ab. Das zeugt nicht nur von Mut und wahrem Mama-Einsatz, sondern auch von Geschick.

Kein Wunder, dass die Menschen Anna für ihren Multitasking-Einsatz feiern und ihr in Hunderten von Kommentaren Lob aussprechen. Im Gespräch mit 'Scary Mommy' sagt Anna selbst: "Stillen und Mama-Sein schränkt nicht in dem ein, wozu wir Frauen in der Lage sind, sondern kann dein Leben auf die beste Weise ändern."

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von Maike Schwinum