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© Facebook / Elisabeth Keturah Anderson-Sierra
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Unglaublich! Diese Mama spendet 1.800 Liter Muttermilch

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 28. Juli 2017

Elisabeth produziert zehn Mal so viel Milch wie der Durchschnitt - und spendet sie, um anderen zu helfen.

Stillen ist für Mamas eine vielschichtige und wichtige Erfahrung: Anfangs ist es eine Herausforderung, später etwas Wunderschönes, was sie und ihr Kind verbindet, und irgendwann ein ganz normaler Teil des Alltags. Für die US-Amerikanerin Elisabeth Anderson-Sierra ist es auf jeden Fall ein großer Teil ihres Lebens - denn sie produziert 6,62 Liter Muttermilch und zwar täglich!

Die zweifache Mutter aus dem Bundesstaat Oregon leidet an dem sogenannten Hyperlaktation Syndrom. Mit über sechs Litern pro Tag produziert Elisabeth fast zehn Mal so viel Milch wie eine durchschnittliche Mutter und ist knapp fünf Stunden täglich damit beschäftigt, ihre Muttermilch abzupumpen.

© Facebook / Elisabeth Keturah Anderson-Sierra

"Muttermilch ist wie flüssiges Gold"

Vor etwa sechs Monaten brachte die 29-Jährige ihr zweites Kind auf die Welt. Die kleine Sophia benötigt allerdings nur etwa 600 Milliliter am Tag. Die übrigen sechs Liter füllt Elisabeth ab und lagert sie in vier riesigen Kühlschränken, die sie speziell dafür angeschafft hat.

Einfach wegkippen will die Mutter ihre überschüssige Milch nämlich nicht. "Muttermilch ist wie flüssiges Gold – sie sollte niemals einfach weggekippt werden", so die Amerikanerin. Stattdessen spendet sie ihr "flüssiges Gold". Zum Beispiel an Mütter, die selbst keine oder zu wenig Milch produzieren, an schwule Paare oder an Frühgeburten und Waisenbabys.

"Es ist ein Vollzeit-Job"

So hat Elisabeth mittlerweile insgesamt stolze 1.800 Liter Muttermilch an bedürftige Mütter und Babys gespendet. Für die 29-Jährige ist das ein ganz tolles Gefühl - auch wenn es sie viel Kraft und Zeit kostet. "Es ist ein Vollzeit-Job. Ein Dienst aus Liebe", sagt sie.

Reich wird Elisabeth mit ihrer Milch übrigens nicht. Sie erhält etwa 1 US-Dollar für 2 Milliliter Muttermilch von der Milchbank. Diese Entschädigung deckt die Kosten der Mutter für das Material, was sie zum Pumpen braucht, und die Kühlschränke. Aber am Ende geht es ihr auch überhaupt nicht ums Geld, sondern um das gute Gefühl, was sie für ihre Spenden bekommt.

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von Maike Schwinum